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Zahlreiche Stars kommen zum "Indian Summer" in den Wilden Westen:
Beats statt „Silberbüchse“

Stellten heute das Programm der Konzertreihe „Indian Summer“ auf der großen Wild-West-Naturbühne in Elspe vor (v. l.): Uli Korte, Eventtechnik Südwestfalen, Philipp Aßhoff, Geschäftsführer Elspe-Festival, Künstler-Agentin Kim Ludwig sowie Christoph Hermes und Dirk Joachimsmeier von Eventtechnik Südwestfalen.  Fotos: hobö
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  • Stellten heute das Programm der Konzertreihe „Indian Summer“ auf der großen Wild-West-Naturbühne in Elspe vor (v. l.): Uli Korte, Eventtechnik Südwestfalen, Philipp Aßhoff, Geschäftsführer Elspe-Festival, Künstler-Agentin Kim Ludwig sowie Christoph Hermes und Dirk Joachimsmeier von Eventtechnik Südwestfalen. Fotos: hobö
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Elspe. Es gibt kaum eine Branche, die von den angeordneten Corona-Restriktionen wirtschaftlich derart gebeutelt wird wie die der Kulturszene. Nahezu alle Veranstaltungen sind abgesagt, eine Ende der Durststrecke ist nicht in Sicht. „Das Wichtigste ist, jetzt quer zu denken statt zu weinen und zu warten“, meint Dirk Joachimsmeier, Inhaber von Eventtechnik Südwestfalen mit Sitz in Meschede. Gesagt, getan: Dem Elspe-Festival ist in Kooperation mit Eventtechnik Südwestfalen gelungen, eine bemerkenswerte Veranstaltungsreihe auf die Beine zu stellen, die an den vier September-Wochenende auf der riesigen Naturbühne der Karl-May-Festspiele stattfindet. Am heutigen Donnerstag stellten die Veranstalter des Programm in Elspe vor.

hobö Elspe. Es gibt kaum eine Branche, die von den angeordneten Corona-Restriktionen wirtschaftlich derart gebeutelt wird wie die der Kulturszene. Nahezu alle Veranstaltungen sind abgesagt, eine Ende der Durststrecke ist nicht in Sicht. „Das Wichtigste ist, jetzt quer zu denken statt zu weinen und zu warten“, meint Dirk Joachimsmeier, Inhaber von Eventtechnik Südwestfalen mit Sitz in Meschede. Gesagt, getan: Dem Elspe-Festival ist in Kooperation mit Eventtechnik Südwestfalen gelungen, eine bemerkenswerte Veranstaltungsreihe auf die Beine zu stellen, die an den vier September-Wochenende auf der riesigen Naturbühne der Karl-May-Festspiele stattfindet. Am heutigen Donnerstag stellten die Veranstalter des Programm in Elspe vor.

Für die insgesamt neun Konzerte und Veranstaltungen im Wilden Westen des Elspe-Festivals haben namhafte Stars ihre Zusage gegeben zu holen. Immerhin kommen Top-Musiker wie „Gentleman“ und „Milow“, DJ-Größen wie „Gestört aber geil“, Comedystars wie Helge Schneider und Markus Krebs, die Coverbands „Stahlzeit“ („Rammstein“) oder „We rock Queen“ („Queen“), die Ex-„Luxuslärm“-Frontfrau Jini Meyer, die Gruppe „John Diva and the Rockets of Love“ und die Wendener Band „TIL“. Abgerundet wird die Konzerreihe mit den Kinderkünstlern „herrH“ und „FUX“.

Dort, wo sich sonst „Winnetou“ und „Old Shatterhand“ also allerlei Bösewichtern in den Weg stellen und ihnen der Apachen-Häuptling die „Silberbüchse“ entgegenhält, knallen im September Beats und Gesang von der riesigen Naturbühne in das komplett überdachte Auditorium.

Dank eines eigens entwickelten Veranstaltungs- und Hygienekonzept haben bis zu 1000 Personen die Möglichkeit, die hochklassigen Livekonzerte und humorvollen Comedyabende unter dem großen Zeltdach zu verfolgen. „Hiermit soll den Besuchern etwas Normalität und ein Stück Kulturgut in dieser besonderen Zeit zurückgegeben werden“, betonen die Veranstalter. „Zudem“, so Dirk Joachimsmeier, „sind die Kulisse und der Zuschauerraum hier einzigartig.“ Und der Eventtechnik-Chef verspricht: „Wir schießen bei den Konzerten technisch aus allen Kanonen.“

Philipp Aßhoff, Geschäftsführer von Elspe-Festival, ist stolz auf das Line-Up: „Als wir seitens der Stadt Lennestadt die Genehmigung für die Veranstaltungsreihe mit bis zu 1000 Personen bekommen haben, haben wir noch nicht daran geglaubt, solche Top-Acts verpflichten zu können. Jetzt, wenn man das gesamte Line-Up sieht, ist das schon sehr beeindruckend.“

Diesbezüglich lobt Dirk Joachimsmeier die Künstler-Agentin Kim Ludwig, ohne deren Kontakte die Künstler nicht hätten verpflichtet werden können. Das Lob nahm sie an ihrem heutigen Geburtstag natürlich gerne an. Joachimsmeier richtet Worte des Dankes auch an die Interpreten: „So ein Line-Up ist in der aktuellen Zeit nur durch die Bereitschaft der einzelnen Künstler präsentierbar. Die Künstler haben die aktuelle schwere Situation in der Veranstaltungsbranche erkannt und gehen gagentechnisch einige Kompromisse ein.“

Das Programm sei in zwei bis drei Wochen festgezurrt worden, was außerhalb der Corona-Krise völlig undenkbar gewesen sei, erklärt derweil Christoph Hermes, Projektmanager bei Eventtechnik Südwestfalen. Man hofft nun, die 1000 zur Verfügung stehenden Plätze allabendlich zu füllen. „Die Zeit ist hart“, so Joachimsmeier. Der Umsatz seines Unternehmens sei wegen Corona um 80 Prozent eingebrochen. Normalerweise beliefere Eventtechnik Südwestfalen im Jahr bis zu 500 Veranstaltungen mit dem entsprechenden Equipment.

Derzeit ist die Reihe auf die vier September-Wochenenden beschränkt. Gut möglich, dass der „Indian Summer“ aber in den Oktober ausgeweitet wird. „Wir haben noch weitere heiße Eisen im Feuer“, so Joachimsmeier.

• Am Donnerstag, 3. September, startet das Sommer-Spektakel „Indian Summer“ mit „Milow“, der derzeit mit seinem aktuellen Hit „Whatever it takes“ die Charts stürmt.

• Am Freitag, 4. September“ tritt mit „We rock Queen“ eine der besten „Queen“-Coverbands auf die Bühne.

• Am Samstag, 5. September, rundet dann die „Rammstein“-Tribute-Band „Stahlzeit“ das erste Show-Wochenende ab.

• Am Freitag, 11. September, tritt Jini Meyer, die Ex-„Luxuslärm“-Frontfrau, mit ihrer Band auf. Vorband ist die Wendener Rockgruppe „TIL“.

• Am Samstag, 12. September, treten „John Diva and the Rockets of Love“ auf die Bühne der „Karl-May-Festspiele“.

• Am Sonntag, 13. September, wird das zweite „Indian Summer“-Wochenende abgerundet mit einem großen Familien- und Kinderkonzert mit den Kinderkünstlern „herrH“ und „FUX“.

• Am Freitag, 18. September, wird der lustige Teil der Reihe eingeläutet mit Helge Schneider. Der Musiker, Comedian und Schauspieler drehte 1993 übrigens den Film „Doc Snyder hält die Welt in Atem“ in den Kulissen des Elspe-Festivals.

• Am Samstag, 19. November, will Markus Krebs für diverse Lacher sorgen.

• Am Freitag, 25. September, tritt der bekannte und international angesehene Reggae-Musiker „Gentleman“ in Elspe auf.

• Am Samstag, 26. September, reist ebenfalls große Festival-Erfahrung in den Wilden Westen: das DJ-Duo „Gestört aber geil“.

• Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr, Einlass wird ab 18.30 Uhr gewährt. Das Familien- und Kinderkonzert beginnt um 15 Uhr, Einlass hier ab 13.30 Uhr. Der Vorverkauf beginnt sofort.

Tickets und Informationen zu allen Veranstaltungen und Events gibt es auf www.elspe.de/tickets. Außerdem sind die Tickets über „Eventim“ zu beziehen und somit auch  in allen Geschäftsstellen der Siegener Zeitung.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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