72-Stunden-Aktion eröffnet
„Packt’s an!“

Alle 19 Gruppen waren mit Delegationen vertreten und freuten sich, nach der Eröffnungsveranstaltung mit der 72-Stunden-Aktion loslegen zu können. Fotos: win
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  • Alle 19 Gruppen waren mit Delegationen vertreten und freuten sich, nach der Eröffnungsveranstaltung mit der 72-Stunden-Aktion loslegen zu können. Fotos: win
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win  Laut, bunt, fröhlich und engagiert wurde am Donnerstag in der ehemaligen Klosterkirche Maria Königin in Altenhundem die 72-Stunden-Aktion des Bundes der deutschen katholischen Jugend im Kreis Olpe gestartet. Rund 200 der fast 800 Teilnehmer in 19 Gruppen waren mit Betreuern und Unterstützern gekommen, um die Auftaktveranstaltung mitzuerleben, ihre Aufgaben entgegenzunehmen – und ein Startpaket voller Süßigkeiten zur Stärkung.

Als charmante Moderatorin hatte der BDKJ-Kreisverband „Cilly Alperscheid“ gewonnen, das Alter Ego von Wolfgang Mette mit Dauerwelle, Handtasche und ständigem „Woll“ die Inkarnation der sauerländischen Landfrau, die mit kesser Lippe und bodenständigem Humor viel Applaus erhielt. Cilly lobte die Jugendlichen, die dabei seien, zu beweisen, dass nicht an alle gedacht werde, wenn jeder an sich selbe denke. Ein Grußwort sprach Birgit Sippel, SPD-Europaabgeordnete, die das Engagement der Jugendlichen lobte und sich jedes politischen Statements enthielt. Von Cilly Alperscheid bekam sie mit auf den Weg: „Dass hier sind die Leute, die Sie im Kopf haben müssen wenn Sie das nächste Mal nach Brüssel oder Straßburg fahren. Für die müssen Sie Politik machen – und nicht für die alten Geldsäcke.“ Auch der Diözesanvorsitzende des BKDJ, Jan Hilkenbach, war nach Altenhundem gekommen und freute sich über das enorme Engagement im Kreis Olpe: Er zitierte Erzbischof Hans-Josef Becker, einen der drei Schirmherren der Aktion, mit einem saloppen „Packt’s an!“

Dann wurden die einzelnen Gruppen mit ihren Aufgaben betraut. Die frühere Bundestagsabgeordnete Petra Crone (SPD), Landrat Frank Beckehoff, Kabarettistin „Hettwich vom Himmelsberg“, Dechant Andreas Neuser, der Drolshagener Bürgermeister, Uli Berghof, Pastor Markus Wippermann, früherer Vikar in Olpe, Gemeindereferent Christoph Kinkel, der Leiter des Gymnasiums Maria Königin, Jan Fabian Borys, der Wendener Bürgermeister, Bernd Clemens, Alexander Sieler vom neuen Jugendspirituellen Zentrum an Maria Königin und Lehrer Manuel Cordes von der Olper St.-Franziskus-Schule informierten per Videobotschaft die Gruppen über ihre Aufgaben. Drei davon erfuhren tatsächlich erst in diesem Moment, was sie zu tun hatten: Sie hatten sich für die Variante „Get it“ entschieden. Und so werden die Attendorner Messdiener bis Sonntag Arbeiten im Caritas-Wohnhaus Nordwall verrichten. Die KJG St. Clemens Drolshagen befasst sich mit Restaurierungsarbeiten am Industriedenkmal Eichener Mühle, und der Jugendtreff Schönau/Altenwenden wird eine Wachholderheide renaturieren und darauf einen Europa-Hain anlegen, gleichzeitig ein Ehrenmal für die Toten der Weltkriege.

Umrahmt wurde die Eröffnung von Liedern der Schulband des Gymnasiums Maria Königin, und einige der Gruppen begannen noch gestern, nach ihrer Rückfahrt aus Altenhundem mit der Arbeit.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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