SZ

Schiedsrichterschulung im Kreis Olpe
Ehrungsmarathon bei den Referees

Die geehrten Schiedsrichter im Kreis Olpe.

sila Kirchveischede. Bei der Schiedsrichterschulung des Kreises Olpe, die traditionsgemäß in der Schützenhalle in Kirchveischede durchgeführt wurde, gab es einiges nachzuholen. Schließlich war die im jährlichen Turnus angesetzte Veranstaltung im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, was zur Folge hatte, dass zahlreiche Ehrungen auf der Strecke blieben. Marco Cremer, Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses (KSA), hatte als Moderator der abendlichen Zusammenkunft, die unter Einhaltung der erforderlichen Schutzauflagen stattfand, folglich alle Hände voll zu tun. Auf der Tagesordnung stand neben dem Ehrungsreigen auch die Vorstellung neuer Unparteiischer sowie die Bekanntgabe der heimischen Gewinner der „Danke Schiri“-Aktion des DFB.

sila Kirchveischede. Bei der Schiedsrichterschulung des Kreises Olpe, die traditionsgemäß in der Schützenhalle in Kirchveischede durchgeführt wurde, gab es einiges nachzuholen. Schließlich war die im jährlichen Turnus angesetzte Veranstaltung im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, was zur Folge hatte, dass zahlreiche Ehrungen auf der Strecke blieben. Marco Cremer, Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses (KSA), hatte als Moderator der abendlichen Zusammenkunft, die unter Einhaltung der erforderlichen Schutzauflagen stattfand, folglich alle Hände voll zu tun. Auf der Tagesordnung stand neben dem Ehrungsreigen auch die Vorstellung neuer Unparteiischer sowie die Bekanntgabe der heimischen Gewinner der „Danke Schiri“-Aktion des DFB.

Cremer, der selbst im vergangenen Herbst sein „30-Jähriges“ als Schiedsrichter gefeiert hatte, übernahm die Vergabe der Auszeichnungen. Für ihren langjährigen „Dienst an der Pfeife“ wurden Reinhard Laube (FC Lennestadt/10 Jahre Schiedsrichter), Rolf Mertens (FSV Helden/25), Andrea Rath (SV Rothemühle/25), Eberhard Springob (SV Listerscheid/25), Marco Cremer (SSV Elspe/30), Gerhard Epe (VfR Rüblinghausen/35), Pasquale Orsini (SV Attendorn/35), Wolfgang Lemme (VSV Wenden/40) sowie Hartmut Baßenhoff (FC Kirchhundem/45) geehrt.

Ausgezeichnet wurden ebenfalls Christoph Hömberg (SV Fretter/10 Jahre Schiedsrichter), Marco Jung (SV Brachthausen/Wirme/10), Daniel Scherer (SF Möllmicke/10), Aycan Güldiken (FC Finnentrop/20), Hüseyin Colak (SC Drolshagen/30), Stephan Hinz (SV Oberelspe/30), Ahmed Schrage (FC Lennestadt/40), Wolfgang Arns (RSV Listertal/45), Klaus Hütte (SpVg Olpe/50) und Bruno Kirchhoff (SF Dünschede/60). „Es ist schon sehr besonders, wenn jemand
60 Jahre lang als Schiedsrichter aktiv ist“, sagte Cremer mit Blick auf Bruno Kirchhoff, der aus gesundheitlichen Gründen zwar nicht dabei war, dennoch von allen Anwesenden mit einem gebührenden Applaus bedacht wurde.

Nach der Aushändigung der Ehrennadeln und Urkunden übergab Cremer das Wort an KSA-Ausbilder Thorben Siewer. Im Rahmen der Aktion „Danke-Schiri“, die der DFB ins Leben gerufen hat, um bundesweit Referees für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken, gab es im Kreis Olpe zwei Sieger.
Den Preis in der Kategorie Ü 50 übergab Siewer an den 67-jährigen Klaus Hütte für seine mittlerweile 50 Jahre andauernden Tätigkeiten als Schiedsrichter und Schiedsrichterbeobachter. „Zudem hat sich Klaus Hütte als Lehrwart verdient gemacht und ein vorbildliches Verhalten innerhalb der Unparteiischen-Gemeinde gezeigt“, lobte Siewer seinen Kollegen. In der Kategorie U 50 wurde Sebastian Weber ausgezeichnet. Der 44-Jährige ist seit 1992 Referee, wirkt zudem seit geraumer Zeit im Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss mit. Darüber hinaus etablierte er mit dem Tandem-Modell im Kreis Olpe ein System, das Neulinge bei der Ausbildung zum Spielleiter unterstützen soll.

In der Bilanz zur aktuellen Situation hatte Cremer, der sich im nächsten Jahr erneut als KSA-Vorsitzender zur Wahl stellen möchte, derweil Unerfreuliches zu verkünden. So habe die Corona-Pandemie „deutliche Spuren“ im Schiedsrichterwesen hinterlassen. „Aktuell gibt es im Kreis Olpe 106 aktive Referees. Es wird aber schwer, den derzeitigen Stand zu halten. Wir schaffen es im Moment zwar noch, jedes Spiel zu besetzen, allerdings gibt es schon jetzt Kollegen, die mehrere Spiele an einem Sonntag pfeifen müssen. Wenn man das selbst einmal gemacht hat, weiß man, wie schwierig es ist, so lange die Konzentration hochzuhalten“, so Cremer. Unschön sei zudem, dass an den ersten Spieltagen der neuen Saison eine steigende Aggressivität erkennbar war. „Insbesondere in den C-Kreisligen ist das ein großes Problem“, berichtete das KSA-Oberhaupt.

Als lobenswert stellte Cremer indes die Entwicklung in den Team-Schiedsrichter-Formaten heraus: „Schon in der Winterpause sind mögliche Aufstiege einzelner Kandidaten denkbar.“
Die Neu- oder Wiedereinstiege als Unparteiische von Mats Köper (FSV Helden/13 Jahre alt), Guiseppe Mirabella (SC Drolshagen/22), Senid Tabakovic (FC Lennestadt/26), Mohamad Omeirat (SG Finnentrop/Bamenohl/29), Frederik Berels (RW Ostentrop-Schönholthausen/30), Mustafa Fatih Turhan (SpVg Olpe/31), Fabian Gerke (SC Drolshagen/35), Robert Vomm (TuS Halberbracht/38) und Bardo Nussbickel (RW Hünsborn/55) machen ebenfalls Hoffnung, dass im Kreis Olpe auch künftig jedes Fußballspiel mit einem geprüften Schiedsrichter besetzt werden kann.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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