AK-Lockdown geht weiter

Grundschulen und Baumärkte machen auf

Während im Kreis Altenkirchen weiterhin alles "dicht" ist und der Lockdown verlängert wird, öffnen die Baumärkte und die Grundschulen wieder ihre Pforten.

Während im Kreis Altenkirchen weiterhin alles "dicht" ist und der Lockdown verlängert wird, öffnen die Baumärkte und die Grundschulen wieder ihre Pforten.

sz Kreis Altenkirchen. Der „AK-Lockdown“ geht weiter: Angesichts der nach wie vor hohen Infektionszahlen und einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 verlangt die Landesregierung, die bisher geltende Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie um eine weitere Woche bis zum 28. März zu verlängern. Damit gelten die nächtliche Ausgangsbeschränkung, die Maskenpflicht in Fußgängerzonen, eingeschränkte Besuchsregeln für Seniorenheime und Einrichtungen der Eingliederungshilfe weiterhin.

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Kindertagesstätten sind gemäß Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes bereits seit der laufenden Woche im Normalbetrieb. Neu ist: Ab kommender Woche starten die Grundschulen und Förderschulen bis zur vierten Klasse in den Wechselunterricht. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Kreisverwaltung und Vertretern der Landesregierung.

Die Regel zum Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer Person eines weiteren Hausstands gilt damit ebenfalls weiter, ebenso alle Beschränkungen für Handel und Dienstleistungen, wobei Baumärkte nun öffnen dürfen, und das bereits ab Samstag.

Unüberschaubares Infektionsgeschehen

Die Regeln für Amateur- und Freizeitsport, Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen gelten weiterhin.

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Landrat Dr. Peter Enders zu Verlängerung der Maßnahmen: „Wir haben weiterhin Inzidenz-Werte von über 100. Es gibt ein weiterhin unüberschaubares Infektionsgeschehen mit wenigen größeren Herden wie an unseren Krankenhäusern in Altenkirchen und Kirchen. Wir haben keine Wahl bei der Gestaltung der Allgemeinverfügung.“ Gemäß den Vorgaben des Landes müsse man die wesentlichen Beschränkungen und Präventionsmaßnahmen aufrechterhalten. „Immerhin konnten wir weiterhin die Einschränkung des Bewegungsradius verhindern, der in der Muster-Verfügung des Landes vorgesehen ist“, so Ender weiter.

Beim Wechselunterricht für die Grundschule argumentiere das Land damit, dass die Kinder zumindest für ein paar Tage vor den Ferien soziale Kontakte haben sollen. Bei den Kindertagesstätten gelte: Es gebe keine Pflicht zum Besuch, aber viele Eltern seien eben darauf angewiesen.

Andere Parameter als bloße Orientierung an Inzidenz 

„Ich persönlich stelle mittlerweile die bloße Orientierung an der Inzidenz infrage, wir müssten auch andere Parameter betrachten. Außerdem dürfen wir unsere Regeln nicht an Kreis- oder Landesgrenzen festmachen. Wir bekommen Regelungs- Flickenteppiche, die niemand mehr überblickt. Ich appelliere an Bund und Land, hier andere Grundlagen zu schaffen“, so der Landrat.

Ihm bleibe weiterhin nur die Bitte an die Bevölkerung zu Vorsicht, Abstand, Hygiene und Geduld, auch wenn das abgenutzt klinge. Und: Die Impfkampagne müsse durch Beteiligung der Hausärzte an Fahrt aufnehmen. Ein erster Schritt seie da die Extra-Dosen Impfstoff für den Kreis, der ab nächster Woche verimpft werde. Enders: „Aber das muss so schnell wie möglich verstetigt werden. Jede Impfung schützt vor einer schweren Erkrankung.“

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