AK-Abfallbetrieb Kunde bei insolventer Greensill Bank

3,6 Millionen Euro versenkt?

sz Kreis Altenkirchen. Auch der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des AK-Kreises ist von der Insolvenz der Greensill Bank betroffen. Der kreiseigene Betrieb, der für die Entsorgung bzw. die Verwertung von Abfällen im AK-Land zuständig ist und sich über entsprechende Gebühren finanziert, hatte nach eigenen Angaben 3,6 Millionen Euro bei der Bremer Bank investiert.

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Die geschäftlichen Beziehungen bestehen demnach seit 2015. Bis Anfang März sei es zu keinen Unregelmäßigkeiten gekommen. Am 3. März habe die Finanzaufsicht BaFin ein Moratorium verhängt: Die Konten bei der Greensill Bank wurden eingefroren. Am 16. März wurde ein entsprechendes Insolvenzverfahren eröffnet. Knapp eine Woche später hat der AWB die Kanzlei Rechtsanwälte Dr. Caspers, Mock und Partner beauftragt, seine Interessen in der Sache zu vertreten.

Betrieb bleibt zahlungsfähig

Der AWB berichtet weiter, dass das „operative Geschäft“ von diesem Umständen nicht betroffen sei. Der Betrieb bleibe zahlungsfähig. Es handele sich bei den 3,6 Millionen Euro um sogenanntes Termingeld, das für kostenintensive Maßnahmen an der ehemaligen Hausmülldeponie in Nauroth zurückgelegt worden sei. Und auch diese Maßnahmen könne man trotz des Falls Greensill weiterhin „vollumfänglich durchführen“.

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