Bewerbung für nächsten Projektzeitraum

AK-Land will weiter zu Leadern gehören

Der Kreis Altenkirchen und seine Verbandsgemeinden wollen auch in Zukunft eine Leader-Region sein.

Der Kreis Altenkirchen und seine Verbandsgemeinden wollen auch in Zukunft eine Leader-Region sein.

damo Kreis Altenkirchen. Knapp 4 Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren aus dem Leader-Topf ins AK-Land geflossen – kein Wunder also, dass der Kreis auch bei der Neuauflage des EU-Projekts dabei sein will. Die Weichen dafür hat jetzt der Kreisausschuss gestellt.

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Jennifer Siebert von der Kreisverwaltung lieferte den Ausschussmitgliedern am Montag die nötigen Informationen. So stellte sie klar, dass „wir uns am Ende der aktuellen Förderperiode befinden“. Soll das Projekt, das insbesondere auf den ländlichen Raum zugeschnitten ist, also auch im AK-Kreis weiterlaufen, bedarf es einer neuerlichen Bewerbung.

Weitere Teilnahme kein Selbstläufer

Das Interesse in den Verbandsgemeinden, die bislang teilgenommen haben, besteht laut Siebert weiter: „Sie sind bereit, wieder am Leader-Prozess teilzunehmen.“ Also hat der Kreis dem Mainzer Wirtschaftsministerium bereits signalisiert, dass die Leader-Region Westerwald-Sieg auch in der Förderperiode 2023 bis 2029 an den Start gehen möchte. Allerdings: Ein Selbstläufer ist das nicht – der Kreis mit seinen Verbandsgemeinden muss sich erneut in einem neunmonatigen Verfahren um die Teilnahme bewerben.

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Grundlage des Bewerbungsprozesses ist eine umfangreiche Entwicklungsstrategie. Diese muss zuerst erstellt werden – die Kosten dafür werden sich nach einer Schätzung aus dem Kreishaus auf rund 50 000 Euro belaufen, die brüderlich geteilt werden sollen: Die eine Hälfte übernimmt der Kreis, die andere die Verbandsgemeinden. Dieser Verteilungsschlüssel gilt auch für die finanzielle Grundausstattung des Topfs, aus dem die möglichen Projekte bezahlt werden sollen: Zwar steuern EU und Land den Löwenanteil bei, aber die Kommunen müssen einen Eigenanteil stemmen. Der wird sich auf rund 220 000 Euro belaufen – vorausgesetzt, dass die Region das Bewerbungsverfahren erfolgreich durchläuft.

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