Einsatz im Bereich der Bahnunterführung

Tödlicher Bahnunfall in Betzdorf

Für Pfarrerin Almuth Germann als Notfallseelsorgerin steht fest: Diesen Vorfall müssen die Kinder aufarbeiten.

Für Pfarrerin Almuth Germann als Notfallseelsorgerin steht fest: Diesen Vorfall müssen die Kinder aufarbeiten.

damo Betzdorf. Die 111 Schulkinder, die am Dienstag gegen 14 Uhr mit der Daadetalbahn nach Hause fahren wollten, werden diesen Tag nicht vergessen: Ein tragisches Ereignis beendete ihre Fahrt nur wenige Hundert Meter vom Bahnhof Betzdorf entfernt. „Mensch unter dem Zug“ - unter dieser Überschrift ist die Betzdorfer Feuerwehr ans Gleisbett gerufen worden, und auch, wenn es keiner der Helfer an der Unfallstelle bestätigen wollte: An der Bahnüberführung beim Betzdorfer Rathaus hat höchstwahrscheinlich ein Mensch seinem Leben ein Ende gesetzt.

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Notfallseelsorger vor Ort

Besonders tragisch dabei, dass es eben so viele Beteiligte gab. Denn auch, wenn das Notfallmanagement der Bahn und die Feuerwehr die Schüler in kleinen Gruppen am eigentlichen Unglücksort vorbeigeführt haben: Natürlich ist den Kindern nicht verborgen geblieben, was sich gerade ereignet hatte. Und das gab auch Pfarrerin Almuth Germann, die als Notfallseelsorgerin hinzugerufen wurde, zu bedenken: „Das muss man sicher mit den Kindern aufarbeiten“, und vielleicht könne das neben den Eltern auch die Schule leisten. Germann bekam die Schüler aber nur kurz zu sehen: Nachdem alle Passagiere des Zugs erfasst waren, konnten sie in Busse umsteigen.

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