Kolpingfamilie erfreut über große Spendenbereitschaft

Schuhe für den guten Zweck

Der Bezirksvorstand sowie Vertreter der Kolpingsfamilien Betzdorf und Gebhardshain stellten sich stellvertretend um die noch zu verpackenden Schuhe auf (v. l.): Theo Büdenhölzer (Bezirksvorstand), Werner Hammer, Angelika Brenner, Rita Pfeifer, Martina Steup und Heinrich Orthen.

Der Bezirksvorstand sowie Vertreter der Kolpingsfamilien Betzdorf und Gebhardshain stellten sich stellvertretend um die noch zu verpackenden Schuhe auf (v. l.): Theo Büdenhölzer (Bezirksvorstand), Werner Hammer, Angelika Brenner, Rita Pfeifer, Martina Steup und Heinrich Orthen.

rai Gebhardshain. Till Eulenspiegel brauchte für seinen Streich auf dem Hochseil nur je einen Schuh des einzelnen Stadtbewohners, wie es in der Erzählung heißt. Um den linken und rechten Schuh, also das ganze Paar, baten hingegen die heimischen Kolpingsfamilien im Bezirk Sieg. Nicht etwa, um es Till Eulenspiegel mit einem Streich gleich zu tun, sondern um Gutes zu tun.

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„Solidarisch handeln, verantwortlich leben“: Ganz nach dem Leitwort des Internationalen Kolpingwerks waren die Kolpingschwestern und -brüder aus den Kolpingsfamilien Betzdorf, Bruche, Gebhardshain, Grünebach, Brachbach und Niederschelderhütte-Birken bei der Schuhsammlungaktion „Mein Schuh tut gut“ tätig.

Um es vorweg zu nehmen: „Rund 4170 Paar Schuhe wurden gespendet – aus nah und fern“, so Werner Hammer vom Bezirksvorstand. Am Dienstag wurde eine Bilanz der erfolgreichen Aktion gezogen und für die große Spendenbereitschaft gedankt.

Deutlich mehr Schuhe als 2019

Seit 2016 beteiligen sich die Kolpingsfamilien aus dem Dekanat Kirchen an der Sammlung. Diesmal waren es deutlich mehr Schuhe als 2019, hob Rita Pfeifer vom Bezirksvorstand hervor. Nachdem die Aktion auf der Trier’schen Insel im November angelaufen war, ging es mit dem Kolpingstag im Dezember richtig los. Es konnten beispielsweise Schuhe bei Gottesdiensten in Betzdorf und Bruche abgegeben werden. Teils wurden die Paare bei Mitgliedern der einzelnen Kolpingsfamilien abgestellt – und auch abgeholt.

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Straßen- und Wanderschuhe, Sandalen und Stiefel, aber auch Turn- und Freizeitschuhe für Kinder, Frauen und Männer kamen zusammen. Es seien gute gebrauchte Schuhe, die gespendet wurden, und solche, die noch nicht getragen wurden und noch im Originalkarton lagen, teilte Pfeifer mit. Die Spendenschuhe wurden nicht gehortet. Im Laufe der Aktion, inzwischen die fünfte des Kolpingwerks in Köln, wurden die paarweise gebundenen Schuhe von den ehrenamtlichen Helfern der jeweiligen Kolpingsfamilien in Kartons verpackt. Immer zwischen zehn und 30 Kilogramm. Die Pakete wurden kostenfrei verschickt. „Die Abwicklung mit der Post ging gut“, hob Pfeifer hervor.

Ziel der Kartons waren verschiedene Kolping-Recycling-Betriebe. Dort werden die Schuhe sortiert. Sommerschuhe sollen z. B. nach Afrika gehen, Winterschuhe in kältere Regionen z.B. nach Osteuropa, berichtete Hammer.

Sozialer Einsatz immer für das Gemeinwohl

Der Erlös gehe an die Internationale Adolph-Kolping-Stiftung, informierte der Bezirksvorstand. Die Institution wird so weltweit Bildungsprojekte unterstützen, berichtete Angelika Brenner von der Kolpingsfamilie Betzdorf. Nun werden die letzten Kartons zusammengestellt. „Die letzten Schuhe, die mit verpackt werden, stammen von einer kürzlich verstorbenen Kolpingschwester aus Gebhardshain“, erklärte Werner Hammer.

Der soziale Einsatz des Kolpingwerks für die Gesellschaft zielt immer auf das Gemeinwohl ab, ganz nach den Worten des Gründers und Gesellenvaters, schreibt der Bezirk in einer Pressenotiz und zitiert Adolph Kolping, der gelernter Schuhmacher war:

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„Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“

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