Neue Panne beim Abfallwirtschaftsbetrieb

Hacker stehlen 10 000 Kundendaten aus dem AK-Land

10 000 Kundendaten aus dem Kreis Altenkirchen sind in die Hände von Cyberkriminellen gefallen.

10 000 Kundendaten aus dem Kreis Altenkirchen sind in die Hände von Cyberkriminellen gefallen.

damo Kreis Altenkirchen. Die Greensill-Wogen sind noch lange nicht geglättet, da muss der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Altenkirchen die nächste Hiobsbotschaft verkünden: Bei einem Cyber-Angriff ist ein Datensatz des AWB in die Hände von Kriminellen gefallen.

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Nach Angaben des AWB handelt es sich dabei um eine Druckdatei mit den Abfallgebührenbescheiden des Jahres 2020. Sie enthält die Daten von 10 000 Kunden des AWB – mit anderen Worten: von Grundstückseigentümern aus dem AK-Land.

Der AWB ist am Wochenende in die Offensive gegangen und hat den Datenklau publik gemacht: Die betroffenen Bürger aus dem Landkreis haben am Samstag ein Schreiben in ihrem Briefkasten gefunden, das mit „Cyber-Angriff auf einen IT-Dienstleister des AWB“ überschrieben ist.

Wie aus der Betreffzeile des Briefs an die Kunden hervorgeht, war nicht der AWB selbst das Opfer der Hacker-Attacke: Vielmehr ist ein Server eines IT-Dienstleister, der für den AWB tätig ist, gehackt worden. Welche Folgen der Datendiebstahl für die Betroffenen hat, ist schwer einzuschätzen – der AWB jedenfalls versichert, dass keine Bankdaten ausspioniert worden sind. Den Cyberkriminellen seien lediglich Namen und Adressen der Grundstückseigentümer in die Hände gefallen: Die dazugehörigen Bankdaten seien in der gestohlenen Datei anonymisiert gewesen. Auch E-Mail-Adressen oder Geburtsdaten seien aus der gestohlenen Datei nicht ersichtlich.

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Sowohl der hessische als auch der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für Datenschutz seien mit dem Fall betraut; der AWB selbst habe sich mit dem betroffenen Dienstleister ausgetauscht. Auf Basis dieser Gespräche und Analysen kommt der AWB zum Fazit, dass die Hackerattacke mutmaßlich für die Betroffenen ohne ernsthafte Folgen bleibt: „Da es sich nicht um hochsensible Daten handelt, halten wir es für nicht sehr wahrscheinlich, dass aus dem Cyber-Angriff weitere Folgen erwachsen.“

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