Radiologische Praxis Betzdorf

Diese Vorteile bringt das neue MRT-Gerät für die Patienten

Frank Engel ist einer der drei Betzdorfer Radiologen. Die Praxis hat jetzt in ein neues MRT-Gerät investiert, und das verkürzt die Zeit spürbar, die die Patienten in der Röhre verbringen müssen.

Frank Engel ist einer der drei Betzdorfer Radiologen. Die Praxis hat jetzt in ein neues MRT-Gerät investiert, und das verkürzt die Zeit spürbar, die die Patienten in der Röhre verbringen müssen.

damo Betzdorf. Um zu wissen, dass Zeit Geld ist, braucht's kein BWL-Studium: Diesen Spruch kennt jeder Fünftklässler. Aber manchmal ist Geld auch Zeit. Ein Beispiel dafür liefert gerade die Radiologische Gemeinschaftspraxis am Betzdorfer Höfergarten. Die drei Mediziner Dr. Andreas Neuß, Dr. Jürgen Fieke und Frank Engel haben nämlich in ein neues MRT-Gerät investiert, und jeder Cent spart den Patienten wertvolle Zeit: Dank der neuen Technik nehmen die Untersuchungen deutlich weniger Zeit in Anspruch als bisher. Davon profitieren die Patienten in doppelter Hinsicht: Die unangenehme Zeit in der klopfenden Röhre wird bei vielen Untersuchungen etwa um die Hälfte reduziert. Und weil auch die drei Radiologen Zeit sparen, können sie ihre Schlagzahl erhöhen und mehr Patienten behandeln − das wiederum verkürzt die Wartezeit bei Terminabsprachen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Radiologische Praxis in Betzdorf investiert in Ausstattung

"Alle paar Jahre sollten die Geräte erneuert werden", erklärt Frank Engel im Gespräch mit der SZ: "Nach einer gewissen Betriebszeit leidet die Bildqualität, und die Dauer der Untersuchung nimmt zu. Beides ist natürlich nicht gewünscht." Also ist vor einigen Wochen eines der MRT-Geräte ausgetauscht worden. Diesmal ist das ohne größere Bauarbeiten und ohne Lastenkran über die Bühne gegangen: Der Magnet, das mit Abstand größte Bauteil, ist nicht getauscht worden − also war es diesmal nicht nötig, Wände aufzustemmen oder das Dach des Praxisgebäudes zu öffnen. Und auch der große Kupferkäfig, der die gewaltige Kraft des Magneten abschirmt, musste nicht angetastet werden. 

Das neue MRT-Gerät ist für die Betzdorfer Radiologen eine Investition in die Zukunft.

Das neue MRT-Gerät ist für die Betzdorfer Radiologen eine Investition in die Zukunft.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Alles andere aber ist neu, und die Praxisgemeinschaft hat bewusst im großen Stil investiert: "Wir haben mehr Geld ausgegeben, als nötig gewesen wäre", verdeutlicht der Radiologe und stellt zugleich klar, dass es dafür einen guten Grund gibt: "Wir haben nicht nur neue Hardware, sondern auch eine neue Software angeschafft, die die Signale viel schneller in ein Bild umrechnen kann." Und genau diese Investition sorgt dafür, dass zum Beispiel die Innenansicht eines Kniegelenks schon nach acht Minuten als fertiges Bild vorliegt − bislang waren dafür 15 Minuten nötig.

Patienten in Radiologische Praxis Betzdorf profitieren von neuer Software

Jede Minute weniger erhöht den Komfort für die Patienten deutlich. Denn eine Diagnostik mit dem MRT bedeutet, dass der Patient in eine Röhre geschoben wird. Drinnen ist's nicht nur vergleichsweise eng, sondern auch laut: Das Klopfen der mächtigen Gradientenspule ist selbst in den Nebenräumen noch zu hören. Das Gros der Patienten steckt diese Unannehmlichkeiten gut weg; etwa 10 Prozent aber empfinden die Untersuchung als so belastend, dass sie Unterstützung benötigen: "In solchen Fällen können wir mit einer Spritze gegen die Angst aber ganz gut helfen", erklärt Engel.

Die Zeitersparnis bei der MRT-Diagnostik wird dazu führen, dass die drei Radiologen etwa ein Drittel mehr Patienten pro Tag untersuchen können. Derzeit wird das Verfahren bei rund 100 Patienten täglich durchgeführt, und untersucht werden kann praktisch alles, von Kopf bis Fuß. "In den meisten geht es darum, genaue Einblicke in die Gelenke zu gewinnen", erklärt Frank Engel. Im Gegensatz zu Röntgenbildern zeigen die Aufnahmen des MRT auch Sehnen, Bänder und Knorpel − sie lassen die Patienten praktisch gläsern erscheinen und ermöglichen eine genaue Diagnostik.

Radiologische Praxis Betzdorf mit großem Einzugsgebiet

Neben der Magnetresonanztomografie bietet die Facharztpraxis auch andere bildgebende Verfahren wie CT, Mammografie, Ultraschall oder Röntgen anbietet, und die Nachfrage ist hoch. Das lässt sich auch aus dem geografischen Einzugsgebiet der Praxis ableiten: Viele Menschen nehmen lange Anfahrten auf sich, um in Betzdorf untersucht zu werden. Der Großteil der Patienten kommt aus Siegen und den Nachbargemeinden, aber auch aus dem Lahn-Dill-Kreis, dem Westerwald-Kreis und dem Olper Raum.

Mehr aus Betzdorf

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen