Rheinland-Pfalz

Unterricht in Grundschulen ab 1. Februar möglich

Ein Normalbetrieb der Schulen in Rheinland-Pfalz ist nach den jüngsten Beschlüssen der Politik erst einmal vom Tisch.

Ein Normalbetrieb der Schulen in Rheinland-Pfalz ist nach den jüngsten Beschlüssen der Politik erst einmal vom Tisch.

thor Betzdorf. In Rheinland-Pfalz bleiben die weiterführenden Schulen bis zum 14. Februar geschlossen, in den Grundschulen werden sich aber schon zwei Wochen früher wieder die Türen öffnen. Das haben am Mittwoch Mittag Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in einer Pressekonferenz angekündigt. An den Grundschulen ist demnach ab 1. Februar ein Wechselunterricht geplant, die Präsenzpflicht bleibt aber weiter aufgehoben. Schüler aller Altersstufen müssen eine Maske tragen, auch die Kleinsten, es werde aber ausreichend Pausen geben, sagte Ministerin Hubig.

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Malu Dreyer verspricht Hilfe für benachteiligte Schüler

Nach der ursprünglichen Planung vom 6. Januar war in Rheinland-Pfalz vorgesehen, die Schulen bis zum 22. Januar zu schließen. Sinkende Infektionszahlen vorausgesetzt, sollten die Schulen in der letzten Januarwoche für die Klassenstufen 1 bis 6 in den Wechselunterricht übergehen. Das ist nun erstmal vom Tisch, auch nach den jüngsten Beschlüssen der Bundesregierung in Regierung. Ministerpräsidentin Dreyer versprach einen Ausbau der Unterstützungsangebote für diejenigen Schüler, die zu Hause nicht die erforderliche Hilfe erhielten. So sollen u.a. ab März spezielle Kleingruppen in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen eingerichtet werden, um Kinder und Jugendliche gezielt zu fördern. Auch den Schulen selbst würden weitere Angebote gemacht.

Kindergartenkinder sollen daheim betreut werden

Bei den Kitas gilt auch in Rheinland-Pfalz weiterhin die Devise, dass die Mädchen und Jungen nach Möglichkeit in den eigenen vier Wänden betreut werden sollen. Eine Notbetreuung in den Einrichtungen bleibe gewährleistet, sagte Hubig: „Die Eltern in Rheinland-Pfalz manchen davon auch sehr verantwortungsbewusst Gebrauch.“ Eine weitere Entlassung verspricht sich die Ministerin von den neuen Home-Office-Regelungen und zum Kinderkrankengeld.

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