Zugefrorene Teiche und Hochwasser

Harte Zeiten für den Eisvogel

Eisvögel haben es derzeit nicht leicht.

Eisvögel haben es derzeit nicht leicht.

damo Betzdorf. Ob er im Sommer, als diese Aufnahme entstanden ist, schon geahnt hat, wie unangenehm der Winter werden würde? Denn für den Eisvogel waren die vergangenen Wochen sportlich – was vor allem daran liegt, dass er nicht allzu flexibel ist, was seine Nahrung angeht: Er will frischen Fisch, und sonst nichts, da macht er keine Kompromisse. Zuletzt aber waren etliche kleine Teiche und Tümpel zugefroren, jetzt führen die Bäche und Flüsse schlammbraunes Hochwasser – beides erschwert den Fischfang deutlich.

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Eisvögel legen bis zu neun Eier

Aber: Die Natur kalkuliert Verluste ein, und das gilt für den Eisvogel in besonderem Maße. 80 Prozent der Jungvögel sterben während ihres ersten Lebensjahres. Aber der Eisvogel, der hierzulande gar nicht mal so selten ist, hat eine Antwort auf die Sterblichkeit: Er macht sie durch eine hohe Reproduktionsrate wett. Schon in vier Wochen werden die Eisvögel ihre Brutröhren in Steilufern bauen und bis zu neun Eier ausbrüten – denn der nächste Winter kommt bestimmt.

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