Großaufgebot der Feuerwehr

Ein Toter bei Vollbrand in Ferienhaus-Siedlung Daaden

Der „Rote Hahn“ hat in Daadens Ferienhaussiedlung gewütet. In dem total zerstörten Gebäude soll es unbestätigten Berichten zufolge einen Toten gegeben haben.

Der „Rote Hahn“ hat in Daadens Ferienhaussiedlung gewütet. In dem total zerstörten Gebäude soll es unbestätigten Berichten zufolge einen Toten gegeben haben.

goeb Daaden. Einen Toten hat es beim Vollbrand eines Wochenendhauses in der Feriensiedlung in Daaden in der Nacht von Freitag auf Samstag gegeben. Offiziell will das zwar weder die Feuerwehr noch die ermittelnde Polizei bestätigen, aus Kreisen der vielen beteiligten Helfer verlautete dies jedoch. Die Polizei beruft sich auf eine Pressemitteilung, die erst am Montag abgesetzt werden soll. Auch Gerüchte, dass sich in dem Haus eine zweite Person befunden haben soll, konnten nicht bestätigt werden.

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Die Sprecherin der Verbandsgemeindewehr Daaden-Herdorf, Ann-Christine Ermert, bestätigte indes, dass um 0.56 Uhr in der Nacht die Alarmierung zu einem Gebäudebrand in der Siedlung eingegangen sei. „Es hieß, dass ein Haus in Flammen stehe“, erläuterte sie.

Man sei gleichzeitig mit den Löschzügen Daaden, Herdorf und Weitefeld ausgerückt. „Und weil die Weitefelder als erstes einen Blick auf das Geschehnis hatten, bestätigten uns die Kameraden, dass der rote Feuerschein schon von Weitem zu sehen war.“

Als die ersten Kräfte eintrafen, war das auf 70 Quadratmeter Grundfläche geschätzte Haus nicht nur im Vollbrand, Teile stürzten bereits ein und schon kurz darauf fraß sich die Feuersbrunst bis auf die Grundmauern vor.

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„Das Problem in der Örtlichkeit ist die Wasserzufuhr“, erläuterte Ann-Christine Ermert weiter. Es seien deshalb gleich drei Tanklöschfahrzeuge angefordert worden: Betzdorf, Kirchen und Burbach. Außerdem wurden die Kollegen aus Friedewald um Unterstützung gebeten. „Die sind spezialisiert auf Wasserversorgung über lange Wegstrecken.“

Vor Ort galt es vor allem, die Umgebung zu schützen, denn es stehen dort weitere Häuser, außerdem ein knochentrockenes, vom Borkenkäfer heimgesuchtes Fichtenstück.

Weil schon so viele Feuerwehrleute aus der Region vor Ort gebunden waren, wurden die Löschzüge Derschen und Niederdreisbach mit der Grundsicherung des Verbandsgemeindegebiets betraut.

Letztlich konnten die Kräfte ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung verhindern. Dafür wurde aber beinahe sechs Stunden gelöscht und die Ruine heruntergekühlt. Um 7 Uhr konnten die meisten der etwa 100 Leute abziehen, drei Stunden später traf sich ein Kreis zur Brandnachschau.

Unterstützt wurden die Wehrleute von Einsatzkräften der beiden DRK-Ortsvereine Daaden und Herdorf.

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