SPD, Linke und Grüne fordern erneut Jugendpflege

Vandalismus durch Jugendliche

In Daaden und Herdorf kommt es laut SPD, Linken und Grünen immer wieder zu Fällen von Sachbeschädigung durch jugendliche Gruppierungen.

In Daaden und Herdorf kommt es laut SPD, Linken und Grünen immer wieder zu Fällen von Sachbeschädigung durch jugendliche Gruppierungen.

sz Daaden/Herdorf. Wenn nicht jetzt, wann dann? Diese Frage stellen die Fraktionen von SPD, Linken und Bündnis 90/Die Grünen im Verbandsgemeinderat in einer Pressemitteilung – und beziehen sich damit auf die Frage nach einer professionellen Jugendpflege. Wie berichtet, wird dieses Thema gerade in den Gremien beraten. Die drei Fraktionen hatten es mit einem gemeinsamen Antrag aufs Tapet gebracht. Der Rat entschloss sich mehrheitlich dafür, zunächst den Haupt- und Finanzausschuss darüber beraten zu lassen.

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„Dies kann als versteckte Ablehnung gesehen werden, wenn man die vorgebrachten Gegenargumente genauer betrachtet“, schreiben die drei Fraktionen nun. Denn leider zeige sich gerade jetzt, wie wichtig eine Jugendpflege in der Verbandsgemeinde wäre.

Jugendliche Gruppierungen sorgen für Unruhe in der Verbandsgemeinde

Immer wiederkehrende Probleme mit jugendlichen Gruppen zeigten dies mehr als deutlich. In mehreren Gemeinden sei es zu Vandalismus, Sachbeschädigung und anderen Straftaten gekommen. Die rosarote Brille sollten die Verantwortlichen der CDU und FWG schnell ablegen. Die Aussage von FWG-Fraktionssprecher Günter Knautz „Bei uns gibt es keine Brennpunkte“ werde gerade zur Farce. Daher sei es zum jetzigen Zeitpunkt sehr enttäuschend, dass aufgrund der für die Verwaltung scheinbar schwierigen Umsetzung einer digitalen Durchführung des Ausschusses und der offensichtlichen geringen thematischen Relevanz, der Antrag vergangene Woche im Ausschuss nicht beraten habe werden können.

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SPD, Linke und Grüne fordern weiterhin Jugendpflege

Jugendpflege mit Jugendtreffs und mobiler Jugendarbeit hat unter anderem genau die genannten Jugendliche als Zielgruppe. Sie würden nicht vom Vereinsnetz aufgefangen, würden in schwierigen sozialen Umfeldern groß, seien orientierungs- und perspektivlos. „Daher braucht es als Ergänzung dringend eine kommunale Jugendpflege“, schreiben die Fraktionen. Und weiter: „Aus den genannte Gründen werden wir uns weiterhin stark machen und die Einstellung einer Fachkraft forcieren.“

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