Gemeinde will Ruine vermeiden

Halbiertes Haus

Um eine Ruine in der Ortsmitte zu vermeiden, hat die Gemeinde die Hälfte eines baufälligen Hauses abgerissen.

Um eine Ruine in der Ortsmitte zu vermeiden, hat die Gemeinde die Hälfte eines baufälligen Hauses abgerissen.

Steinebach. Halbe-halbe hat man jetzt in Steinebach gemacht: An der Ortsdurchfahrt, nahe des einzigen Kreisels im Dorf, ist ein Gebäude zu 50 Prozent abgerissen worden. Das offenbart jedem, der durch Steinebach fährt, einen skurrilen Anblick. Es handelte sich um einen Bau, der zwei Wohnhäuser umfasste, geteilt längs des Giebels. Das Haus zur Straße hin musste dran glauben, es sei in großen Teilen verfallen gewesen, sagte Ortsbürgermeister Hans-Joachim Greb auf Nachfrage. Diesen Teil des Gebäudes hatte die Gemeinde gekauft, genauso wie ein altes Fachwerkhaus in unmittelbarer Nachbarschaft (das ebenfalls bereits dem Erdboden gleich gemacht worden ist). Nun stehen weitere Arbeiten am erhalten gebliebenen Gebäudeteil an, der sich in Privathand befindet. Man werde rund 1,50 Meter abtragen, also sieben Steinreihen, um dann einen Ringanker zu gießen. Greb verdeutlichte, dass die Ortsgemeinde sich dazu verpflichtet sehe, schließlich habe der Abriss der maroden Haushälfte Einfluss auf die Stabilität gehabt. Aus diesem Grund sind derzeit noch Mauerstummel des abgerissenen Hauses zu sehen. Im kommenden Jahr werde man sich dann an die Gestaltung der Fläche machen. Und das alles diene einem Zweck: Der Gemeinderat möchte verhindern, dass mitten im Herzen von Steinebach eine dauerhafte Ruine entsteht.

Mehr aus Gebhardshain

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen