Pfarrer Dr. Augustinus Jünemann und Kooperator Markus Christoph Watrinet

St. Aloisius heißt „die Neuen“ willkommen

Maria Gerhardus hieß die neuen Gesitlichen Markus Christoph Watrinet (l.) und Dr. Augustinus Jünemann (3. v. l.) willkommen und sprach dem scheidenden Pfaffverwalter Rudolf Reuschenbach ihren Dank aus.

Maria Gerhardus hieß die neuen Gesitlichen Markus Christoph Watrinet (l.) und Dr. Augustinus Jünemann (3. v. l.) willkommen und sprach dem scheidenden Pfaffverwalter Rudolf Reuschenbach ihren Dank aus.

rai Herdorf. „Wir alle gemeinsam können das Schiff Kirche wieder auf Kurs bringen“, sagte Maria Gerhardus vom Vorstand des Pfarrgemeinderates, als die Neuen der Pfarreiengemeinschaft Heller-Daadetal am Samstag in St. Aloisius vorgestellt wurden. „Wir möchten, dass unsere Kirche wieder spürbar bei den Menschen ist und sichtbar wird im Ort“, sagte sie und lud Pfarrer Dr. Augustinus Jünemann und Kooperator Markus Christoph Watrinet ein, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

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Aufgaben als Gemeinschaft bewältigen 

„Wir steigen in das Schiff Kirche ein“, sicherte Watrinet zu. Sie beide hätten ein Interesse an einem guten Miteinander – und: „Uns prägt beide, dass Kirche eine Gemeinschaft ist.“ In der Vorabendmesse ermutigte er, „die Aufgaben, die vor uns liegen, als Gemeinschaft zu bewältigen“. Bei der Vorabendmesse war es an Pfarrer Rudolf Reuschenbach, Jünemann und Watrinet den 65 Gläubigen vorzustellen. Maria Gerhardus sicherten ihnen zu: „Sie werden hoffnungsvoll und mit einer gewissen Vorfreude erwartet“. Ein großer Teil der Herdorfer Katholiken habe die Bemühungen von Bischof Ackermann unterstützt, das Bistum zu reformieren. „Umso niederschmetternder war für uns alle die Einlassung aus Rom, die den Stopp der Reformbemühungen zur Folge hatte“, sagte sie: „Besonders die Aussage, dass die Stellung des Priesters nicht auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern, den Ehrenamtlichen und Gläubigen sein soll, war nicht nur für Bischof Ackermann eine schallende Ohrfeige, sondern wurde auch von uns vor Ort so empfunden.“

Skandale erschüttern Vertrauen

Sie wählte klare Worte. Skandale hätten das Vertrauen der Menschen nachhaltig „in unsere Kirche“ erschüttert. Daher seien sie selbst und viele andere hier vor Ort froh, dass Jünemann sich hierhin bewarb: „Denn das bedeutet für uns, da kommt jemand, der den Reformprozess starten und vor allem gestalten will – mit uns.“ Sie versprach: „Wir sind da, tatkräftig, verlässlich, vor allem auf Augenhöhe.“ Gerhardus dankte Reuschenbach, der sein Amt als Dechant an Jünemann weitergegeben hat und auch sechs Jahrelang die Pfaffverwaltung im Heller- und Daadetal innehatte: „In einer schwierigen Zeit sind Sie hier vor Ort in die Bresche gesprungen und haben diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen.“ Reuschenbach, der die Pfarreiengemeinschaft als „vakant, aber lebendig“ wahrgenommen hatte, gab den Dank zurück: „Das war eine Bereicherung, das werde ich nicht vergessen.“ Am Sonntag wurden die neuen Gesitlichen auch in Alsdorf vorgestellt.

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