Aktion der "Föschber Jecken 2.0"

Ein kleines bisschen Karneval für die Kinder

Schöne Überraschung: Der Vorstand des Karnevalsvereins „Föschber Jecken 2.0“ verteilte am Sonntagnachmittag Tüten mit Kleinigkeiten für Schulkinder.

Schöne Überraschung: Der Vorstand des Karnevalsvereins „Föschber Jecken 2.0“ verteilte am Sonntagnachmittag Tüten mit Kleinigkeiten für Schulkinder.

rai Niederfischbach. Die Karnevalskostüme bleiben in dieser Session eingemottet – auch in Niederfischbach. Drei Vorstandsmitglieder des Vereins „Föschber Jecken 2.0“ hatten sich am Sonntag aber ein Elefant- bzw. Obelix-Kostüm übergeworfen – und das aus einem guten Grund. An der Ketteler-Grundschule verteilte das Trio Tüten mit karnevalistischen Kleinigkeiten für die Kinder. „Wenn schon keine Kamellen aufgefangen werden können, dann soll es wenigstens eine kleine Überraschung geben“, sagte Anja Hof. Die Schriftführerin der im Februar 2020 gegründeten „Föschber Jecken 2.0“ hatte ein Elefanten-Kostüm an, wie ihr Ehemann Marco Hof, der dem Verein vorsteht. Sein Stellvertreter Mario Oswald war als Obelix verkleidet.

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"Föschber Jecken 2.0" verteilen über 100 Tüten

Der Vorstand hatte bei einer Online-Vorstandssitzung die Idee entwickelt, die Kinder aus dem Ort zu erfreuen – und zwar mit einer Tüte, die mit Tröte, Luftschlangen, Kamellen, Popcorn und Stofftier gefüllt ist. Am Sonntagnachmittag war eine Gelegenheit zum Verteilen. Denn Kinder bzw. Eltern holten sich an der Schule nach und nach die Unterlagen für die Aufgaben der nächsten Zeit ab. An einem Stand mit Vereinsfahne auf dem Schulhof hatten die „Föschber Jecken 2.0“ insgesamt 117 prall gefüllte Tüten aufgebaut. „Das ist cool“, war von jemandem zu vernehmen, und eine Mutter zeigte sich erfreut und überrascht von der Aktion – denn: Der Vorstand hatte das Verteilen nicht an die große Glocke gehängt. So war es eine echte Überraschung. Auch die Allerjüngsten bekommen noch etwas: Summa summarum 160 Tüten werden bei der kath. Kita St. Hildegard und der kommunalen Kita „Sonnenschein“ abgegeben. Die Erzieherinnen werden diese dann verteilen. Fleißig sind die Karnevalisten auch bei ihrer Paket-Aktion (die SZ berichtete). 232 sind bestellt. „Wir können insgesamt 250 Pakete packen“, sagte Marco Hof mit Blick auf die Restbestände. Am Samstag wurden 70 Pakete verteilt – in Freudenberg, Harbach, Oberfischbach und Niederfischbach. Verschickt wurden Pakete auch nach Hamburg, Bayern und sogar nach Schweden. Dort leben „Föschber“, „denen wir auch den Karneval nach Hause bringen möchten“, so der Vorsitzende. Verbunden ist das mit der Bitte, ein Foto vom Paket am Ortsschild an den Verein zu schicken.

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