Friesenhagen will kein umfassendes Konzept

Es bleibt bei einer lokalen Wasserstrategie

Hinsichtlich der Wasserwirtschaft wird es in Friesenhagen bei einer lokalen Strategie bleiben.

Hinsichtlich der Wasserwirtschaft wird es in Friesenhagen bei einer lokalen Strategie bleiben.

thor Friesenhagen. Der Ortsgemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung von einem umfassenden Wasserwirtschaftskonzept verabschiedet und seinen Beschluss von Ende vergangenen Jahres zurückgenommen. Es bleibt somit bei einer lokalen Strategie, zu der u. a. Tiefenbohrungen und die Bereitstellung von IBC-Containern gehören, sollten Brunnen trockengefallen sein.

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Dabei war und ist die Bedeutung des Themas allen bewusst – aber: „Weder ist der Rat, die Gemeinde oder der Ortsbürgermeister dafür zuständig, noch kann dieses in seiner Komplexität geleistet werden, noch können hier Beschlüsse gefasst oder Anordnungen getroffen werden, die in irgendeiner Form Rechtgültigkeit oder die einen bindenden Charakter hätten oder irgendwie umgesetzt werden könnten. Die Ortsgemeinde kann hier bestenfalls moderierend tätig werden“, erklärte Ortsbürgermeister Norbert Klaes.

Beim Wasser fühlt sich keiner so recht verantwortlich

Das aber wollte Christoph Gehrke (Liste Zimmermann) so nicht stehen lassen. Er war es schließlich auch, der seinerzeit ein umfassenderes Konzept gefordert hatte. „Ich verstehe nicht, warum das rückgängig gemacht werden soll.“

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Das Thema habe nach wie vor eine sehr große Relevanz – „da muss man nur auf die andere Seite des Rheins gucken“. Beim Wasser, so Gehrke, seien Zuständigkeiten und Kompetenzen oft eh nicht klar abgrenzbar. Das führe aber dazu, dass sich keiner so recht verantwortlich fühle. Er bleibe bei seiner Meinung: „Eine tragfähige Strategie zu entwickeln, die alle Belange der Wasserwirtschaft einbezieht, ist eine ambitionierte, aber absolut notwendige Aufgabe.“

Den Vorwurf, der Rat stehle sich aus der Verantwortung, wies SPD-Fraktionssprecherin Angelika Buske zurück: „Wir haben unsere guten Willen gezeigt, aber uns sind die Hände gebunden. Man muss auch Gesetze einhalten.“ Sie bot Gehrke an, auf Ebene der Verbandsgemeinde entsprechende Schritte einzuleiten: „Wir sind bereit, langfristig nach einer Lösung zu suchen. Bei einer Nein-Stimme (Gehrke) und drei Enthaltungen wurde der Ratsbeschluss zurückgenommen.

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