Grundierung erst nach dem Zusammenbau

Amprion-Masten bleiben nicht rot

Gelegentlich sind Maler und Lackierer auch zu Höherem berufen. Mitarbeiter eines Unternehmens aus Neuss sind gerade dabei, den neuen Masten ihre Grundierung zu verpassen.

Gelegentlich sind Maler und Lackierer auch zu Höherem berufen. Mitarbeiter eines Unternehmens aus Neuss sind gerade dabei, den neuen Masten ihre Grundierung zu verpassen.

thor Brachbach. Manche Wanderer und Fahrradfahrer reiben sich dieser Tage doch leicht verwundert die Augen und haben zugleich einen in der Natur eher untypischen Geruch in der Nase. An der neuen Höchstspannungstrasse zwischen Brachbach und Herkersdorf sind Arbeiter einer Firma aus Neuss gerade damit beschäftigt, die Masten von oben bis unten mit roter Farbe zu streichen. Was zwangsläufig zu zwei Fragen führt: Werden die hohen Masten künftig auch farblich die Landschaft dominieren? Und warum sind diese Arbeiten nicht im Vorfeld der Montage vorgenommen worden? Auf beides kann Netzbetreiber Amprion die passenden Antworten liefern: Der rote Lack sei lediglich die Grundierung, die in einem zweiten Arbeitsgang mit der bekannten zementgrau-grünlichen Deckbeschichtung, der „üblichen“ Farbe der Strommasten, überdeckt werde, teilte Projektsprecherin Mariella Raulf auf Anfrage mit.

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Die neuen Masten erhalten derzeit ihre Grundierung.

Die neuen Masten erhalten derzeit ihre Grundierung.

Weiterbau bis Eiserfeld

Die Erklärung für die erneuten Arbeiten in luftiger Höhe: „Beim Zusammenbau der Masten kommt es häufig zu kleineren Beschädigungen an den einzelnen Stahlteilen, sodass bei einer vorher aufgebrachten Beschichtung die Masten nach dem Aufbau umfassend geprüft und dann nochmal nachgestrichen werden müssten. Zusätzlich können bei einer nachträglichen Beschichtung die Schrauben und sonstige Verbindungselemente gleich mitgestrichen werden.“ Daher, so Raulf, warte man immer erst den Zusammenbau der Masten ab. In diesem Ausbauabschnitt sind das die letzten Arbeiten. Wie berichtet, konzentriert sich Amprion derzeit auf den Weiterbau der Leitung durch den Giebelwald bzw. das Mudersbacher Wohngebiet „Stroth“ bis zum Umspannwerk in Eiserfeld.

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