Jahresübung des Ausrückebereichs Siegtal

"Hallenbrand" fordert Wehrleute

Eine komplexe Übung hatten die Wehren des Ausrückebereichs Siegtal zu absolvieren.

Eine komplexe Übung hatten die Wehren des Ausrückebereichs Siegtal zu absolvieren.

rai Mudersbach. „Es ist eine erstaunlich große Zahl an Zuschauern“: Der stellvertretende Wehrleiter Steffen Kappes schaute sich am Samstag bei der Firma Pfeifer in Mudersbach erfreut um. Viele Kinder und Erwachsene verfolgten die Übung der Wehren Brachbach, Mudersbach und Niederschelderhütte. „Vielleicht liegt es an unserem Arbeitsaufkommen, das in den vergangenen Wochen exorbitant hoch war“, meinte Kappes, der die Übungslage für den Ausrückebereich Siegtal skizzierte: In einer Halle brennt es. Personen werden vermisst. Eine Person ist unter einem Radlader eingeklemmt.

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Es war eine gute Gelegenheit, um der Bevölkerung auch das nagelneue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Wehr Niederschelderhütte im Rahmen der technischen Hilfe vorzustellen. Brachbach und Mudersbach kümmerten sich ums Löschen und das Retten der Vermissten. Bei dem Dachstuhlbrand kürzlich (die SZ berichtete) wurde Wasser aus der Sieg entnommen, was ebenfalls Teil der Übung war. Kappes machte darauf aufmerksam, dass man bei einem niedrigen Wasserstand gegebenenfalls ein Loch graben müsse, damit der Saugkorb unter dem Wasserspiegel liege. Ansonsten werde von der Pumpe Luft gezogen.

Schließlich waren alle Aufgaben der Übung abgearbeitet und der Bevölkerung und den Ratsmitgliedern die Bandbreite der Hilfeleistungen demonstriert worden, auch die Drohne. Jung und Alt schauten interessiert auf die Monitorbilder.

Die Arbeitsintensität, mit der die Feuerwehrleute in den vergangenen Wochen zu tun gehabt haben, verdeutlichte Wehrleiter Ralf Rötter daran, dass das Tanklöschfahrzeug aus Niederschelderhütte zum Grundschutz nach Hamm abgestellt wurde: „Das haben wir noch nie gehabt.“ „Trotz der starken Belastung der vergangenen Wochen wurde eine schöne Übung gezeigt“, sagte Rötter, der die Kooperation der Löschzüge lobt. Bürgermeister Andreas Hundhausen entrichtete seinen Dank für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Der Altersdurchschnitt sei im Ausrückebereich Siegtal, wie auch in den weiteren Löschzugen der Verbandsgemeindewehr Kirchen, niedrig: „Das macht Mut für die Zukunft und die Einsatzbereitschaft.“

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Wie berichtet, hatten die Wehren jüngst eine Vermisstensuche. Rötter gab weiter, dass die Tochter des Vermissten sich bedankt habe für all das, was von den Wehrleuten in die Wege geleitet und mit welchem Engagement gesucht worden sei. Beifall von den Zuschauern. Abends trafen sich die Kameraden der drei Löschzüge im Gerätehaus Mudersbach zum Kameradschaftsabend.

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