Niederfischbach

Kita „Sonnenschein“ wird nun breiter statt höher

Die Niederfischbacher Kita „Sonnenschein“ muss erweitert werden. Das soll jetzt mit einem seitlichen Anbau statt einer Aufstockung erreicht werden.

Die Niederfischbacher Kita „Sonnenschein“ muss erweitert werden. Das soll jetzt mit einem seitlichen Anbau statt einer Aufstockung erreicht werden.

nb Niederfischbach. Von der Aufstockung zum zusätzlichen „Würfel“: Die Ortsgemeinde Niederfischbach muss bei den Planungen für die Erweiterung der Kita „Sonnenschein“ umschwenken. Statt der Variante 1 soll nun Variante 3 weiterverfolgt werden. Zur Erinnerung: Anfang Dezember war im Gemeinderat für die Variante 1 gestimmt worden (bei drei Enthaltungen), allerdings hatte sich in der Präsentation des Elkenrother Architekturbüros Alhäuser der Hinweis gefunden: „Muss statisch noch überprüft werden.“

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Genau das wurde zwischenzeitlich erledigt – und die Statik schiebt den bisherigen Planungen den Riegel vor. „Das Problem ist: Es funktioniert so nicht“, brachte Ortsbürgermeister Dominik Schuh das Dilemma auf den Punkt. Denn wie das heimische Büro Manfred Otterbach herausfand, ist die vorhandene Bausubstanz nicht tragfähig genug, um zusätzliche Etagen auf den „Buckel“ zu nehmen. Zwar wären Maßnahmen möglich, um die nötige Tragfähigkeit zu erreichen. Aber: Diese wären äußerst aufwendig – nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht.

Bauausschuss Niederfischbach befasst sich erneut mit Kita "Sonnenschein"

Eine wirtschaftliche Umsetzung der Variante ist nicht gegeben, das heißt also: auf ein Neues. Und so landete das Thema am Montagabend wieder auf der Agenda des Niederfischbacher Bauausschusses. Denn eines ist klar: Eine Erweiterung der kommunalen Einrichtung ist unabdingbar, gibt es doch zukünftig einen Rechtsanspruch auf sieben Stunden Betreuung und Mittagsverpflegung. Ganz auf Null mussten die Mitglieder bei ihren Überlegungen aber nicht zurück, schließlich hatte Philipp Alhäuser die Varianten im Dezember detailliert vorgestellt und es war ausgiebig diskutiert worden. Neben der Variante 1 war damals bereits auch die Variante 3 in den Fokus gerückt, die einen seitlichen Anbau vorsieht, eben eine Art aufgeständerten Würfel. Ein großer Bereich des neuen „Würfels“ würde als Gymnastikraum mit dazugehörigem Abstellraum dienen. Die Küche würde in dieser Variante an ihrem Platz bleiben, im Obergeschoss kämen etwa Besprechungsraum, Büro und nahe des Eingangsbereichs ein Elternsprechzimmer unter. Wichtig auch: Von der Außenspielfläche würde nur wenig wegfallen, durch die Ständerbauweise würde dort ein überdachter Bereich entstehen.

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50.000 Euro werden eingespart

Die reinen Baukosten sind für die neu gewählte Variante mit rund 510.000 Euro beziffert und liegen damit ca. 50.000 Euro niedriger als für die bisher angepeilte. Allerdings, auch das kam am Montag einmal mehr zu Sprache, bleibt bei der „Würfel-Variante“ die Glasfläche über dem Treppenhaus erhalten, die einer Sanierung bedarf, die selbstverständlich auch nicht ohne Kosten zu haben ist. Werner Imhäuser (CDU) gab zu bedenken, dass die Küche wohl eine zusätzliche Tür nach außen braucht. Denn eine zukünftige Belieferung weiterer Einrichtungen mit Essen ist durchaus im Bereich des Möglichen – und somit muss eine problemlose Abholung gewährleistet sein. Auch Andreas Fischbach hatte sich Gedanken gemacht und wies auf die nicht einfache Topographie hin. Man hätte zwar dann vielleicht eine Tür, „aber dann steht man plötzlich vor den Rocky Mountains“, beschrieb der Sozialdemokrat die Problematik einer Zuwegung zur Tür. Sein Parteikollege Bernd Becker riet, sich noch nicht allzu sehr in Detailplanungen zu verrennen, schließlich handele es sich ja erst um einen Entwurf. Ähnlich äußerte sich auch Matthias Otterbach (CDU). Es handele sich um einen „Ideenplan“ und mit diesem gehe man „ins Rennen“ um eine finanzielle Förderung. Die Empfehlung an den Rat, der die endgültige Entscheidung trifft, die Variante 3 weiter anzugehen, fiel dann einstimmig aus.

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