Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach/Mudersbach

Dr. Augustinus Jünemann neuer Pfarrer und Dechant

Dr. Augustinus Jünemann wurde am Sonntag in Niederfischbach und Mudersbach vorgestellt.

Dr. Augustinus Jünemann wurde am Sonntag in Niederfischbach und Mudersbach vorgestellt.

rai Mudersbach. Schnell hatte eine doppelte Bedeutung, als Dr. Augustinus Jünemann am Sonntag als neuer Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Niederfischbach/Mudersbach in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt vorgestellt wurde. Zum einen war es eine nahtlose Nachfolge, zum anderen musste man sich sputen, um nach der Messe im Siegerländer Dom zeitig im Siegtal anzukommen. Angekommen sind sie, Pfarrer Jünemann und der künftige Kooperator Markus Christoph Watrinet. Im Pfarrhaus Niederfischbach bereits am Mittwoch und gestern pünktlich in Mudersbach. Gemeindereferentin Maike Merker chauffierte, dahinter im Auto: Rudolf Reuschenbach. Als dienstältester Pfarrer des Dekanats Kirchen war es an ihm, die Neuen vorzustellen. Erst vor 80 Gläubigen, dann vor 50.

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"In und um unsere Kirche ist es nicht zum Besten bestellt"

Nachdem sich der frühere Pfarrer Christoph Kipper an den vergangenen Sonntagen verabschiedet und zum 1. März die Pfarreiengemeinschaft Prüm (Eifel) übernommen habe, „freuen wir uns, die Nachfolger jetzt schon begrüßen zu können“, so Reuschenbach: „In Niederfischbach wurde jetzt geklatscht.“ Danach auch in Mudersbach. Reuschenbach las die Urkunde vor, mit der der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann Jünemann zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaften Niederfischbach-Mudersbach sowie Heller-Daadetal ernennt. Weiter ist der 52-Jährige mit der geschäftsführenden Leitung des Dekanats Kirchen bis zur Einrichtung des künftigen Pastoralraumes beauftragt. Damit löst Jünemann den bisherigen Dechanten Reuschenbach ab, der nach wie vor Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Gebhardshain-Elkenroth ist. Der 60-jährige Watrinet ist für beide Pfarrgemeinschaften zum Kooperator mit Trauungsvollmacht ernannt und mitverantwortlich für die Seelsorge. Bis 28. Februar war Jünemann Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Rupertsberg – sieben Pfarreien und mehr als 8000 Katholiken – im Dekanat Bad Kreuznach, welches er als stellv. Dechant geschäftsführend leitete. Zu Jünemanns neuem Wirkungskreis sagte Reuschenbach: „Die Menschen auf der Trier’schen Insel verfügen über eine lange, bewegte und immer religiöse Lebensgeschichte.“ Das würden die errichteten Kirchen zeigen. „In und um unsere Kirche ist es nicht immer zum Besten bestellt“, sagte er – und weiter: „Wir sind eingeladen, das Geschenk des Glaubens neu zu entdecken.“ Beiden wünschte er gute Erfahrungen, Kraft, Mut und Stärke.

Brigitte Schalk heißt das neue Duo willkommen

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Räten“, so Jünemann. Auch in schwierigen Zeiten müsse man das Leben der Gemeinde mitgestalten und weitergehen. Was an Veränderungen im Bistum anstehe, damit müsse man in offener Weise umgehen. „Wir alle sind keine Boten des Untergangs, sondern der Hoffnung und der Zukunft mit Gott“, betonte er: „Danke, was sie bisher getan haben.“ Er lud dazu ein, „gemeinsam weiter voranzuschreiten“. Auch Pfarreienratsvorsitzende Brigitte Schalk hieß das Duo im neuen Wirkungskreis willkommen: „Wir sind glücklich und dankbar, dass sie nach dem Wechsel den Weg so schnell gefunden haben.“ Das sei im Sinne der Räte, hüben wie drüben des Giebelwaldes: Gespannt schaue man vorwärts auf die kommende Zeit, sagte sie und bot ein konstruktives und vertrauensvolles Miteinander an. „Viel liegt in den kommenden Jahren vor uns.“ Die Erneuerungen sei angeklungen, und „ist in Angriff zu nehmen“, sagte sie. Man werde nun nicht nur Wege zu einzelnen Orten suchen müssen, sondern auch zu den Menschen, so Jünemann. Es werde eine schwierige Zeit, nicht nur aufgrund von Corona, sagte er und erwähnte den gesellschaftlichen Wandel. Er ermutigte, auf Gottes Wirken und die Kraft des Heiligen Geistes zu vertrauen. Jünemann und Watrinet, früher Benediktiner-Mönche, haben schon in Trier zusammengearbeitet. Eine Aufgabe werde es nun sein, das bisherige Dekanat in den Pastoralen Raum zu überführen, so wie es die neue Bistumsstruktur vorsieht. Am kommenden Wochenende wird Pfarrer Reuschenbach – der seit 2012 Dechant war – die neuen Pfarrer im Hellertal vorstellen: Am Samstag, 13. März, um 18.30 Uhr in St. Aloisus in Herdorf und am Sonntag, 14. März, um 10.30 Uhr in St. Peter und Paul in Alsdorf.

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