Spezieller Doppelkammerschlauch für VG-Feuerwehr

Simpel, aber effektiv

Zum ersten Mal kam der Doppelkammerschlauch beim jüngsten Hochwasser in Harbach zum Einsatz – und er rechtfertigte auch gleich seine Anschaffung.

Zum ersten Mal kam der Doppelkammerschlauch beim jüngsten Hochwasser in Harbach zum Einsatz – und er rechtfertigte auch gleich seine Anschaffung.

thor Brachbach/Kirchen. Es könnte sein, dass beim einen oder anderen Feuerwehrmann in der Verbandsgemeinde Kirchen demnächst die Uniform im Hüftbereich etwas spannt. Das hat dann nicht unbedingt etwas mit Corona-Speck zu tun, sondern vielmehr mit einer Annehmlichkeit. Eine neue Anschaffung sorgt dafür, dass sich das schweißtreibende Befüllen der Sandsäcke fast erledigt hat. Dabei handelt es sich um einen 150 Meter langen Doppelkammerschlauch, der seit Kurzem im Besitz der Verbandsgemeinde-Wehr ist und in Brachbach stationiert wurde, dem Standort der Ölwehr. Dabei ist das im Ernstfall mit Wasser gefüllte Teil in verschiedenen Situationen einsetzbar. Eine zentrale Funktion: Das Zurückhalten von Wasser bei einem Einsatz der Feuerwehr. „Das Löschwasser ist ja meistens nicht gerade gut“, so der stellv. Wehrleiter Steffen Kappes mit Verweis auf die Kontamination. Das betreffe nicht nur Brände in Industriebetrieben, sondern auch private Häuser.

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System bewahrt Umwelt vor Schadstoffen

Das System helfe dabei, die Umwelt vor Schadstoffen zu bewahren. Nicht umsonst laute der Name des Herstellers „Öko-Tec“. Auch als Ölsperre auf offenen Gewässern kann der Schlauch wertvolle Arbeit leisten. Laut Kappes kann stets individuell entschieden werden, ob die große oder die kleine Kammer oder sogar beide gefüllt werden. Erstmals im Einsatz war der Doppelkammerschlauch in der Verbandsgemeinde beim jüngsten Hochwasser in Harbach. Dort wurden mehrere Häuser gesichert. „Das hat wunderbar geklappt“, berichtet Kappes, der von einem zwar simplen, aber sehr effektiven Prinzip sprach. „Wir hatten ausgerechnet, dass wir ohne den Schlauch rund 500 Sandsäcke hätten füllen müssen.“ Die VG Kirchen hat die neue Sperre allerdings nicht exklusiv. Auch der Kreis Altenkirchen hat für den Gefahrstoffzug den Schlauch angeschafft. Zwar geschah das völlig unabhängig voneinander, hat jetzt aber sogar den Vorteil, dass bei einem besonders großen Einsatz beide Schläuche gekoppelt werden können.

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