Tierpark Niederfischbach: Gute Nachrichten im Lockdown

4340 Euro Corona-Futterhilfe

Das zaubert dem Luchs ein kleines Lächeln herbei: Das Umweltministerium hat die Soforthilfe für Zoos, Tierheime und vergleichbare Einrichtungen bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Das zaubert dem Luchs ein kleines Lächeln herbei: Das Umweltministerium hat die Soforthilfe für Zoos, Tierheime und vergleichbare Einrichtungen bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

sz Niederfischbach. Immerhin etwas gute Nachrichten für den Tierpark Niederfischbach: Die Einrichtung erhält die Corona-Futterhilfe in Höhe von 4340 Euro für die Zeit vom 21. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021. In den Monaten zuvor waren dem Tierpark seitens des Landes bereits rund 12 500 Euro zur Verfügung gestellt worden. Die SZ hatte kürzlich berichtet, wie der Dorfzoo finanziell zu kämpfen hat, da die Futterhilfe eben nur einen kleinen Teil der monatlichen Kosten von 25 000 bis 35 000 Euro deckt.

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„Die Corona-Krise gefährdet auch tierhaltende Einrichtungen in ihrer wirtschaftlichen Existenz. Um Zoos, Tierheimen und vergleichbaren Einrichtungen in dieser prekären Situation schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen, hat das Umweltministerium die Corona-Futterhilfe gestartet. Die Soforthilfe übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten für Futter, tierärztliche Behandlung und Medikamente während der Corona-bedingten Schließzeiten“, wird Staatsministerin Anne Spiegel in einer Pressemitteilung zitiert.

„In Niederfischbach pflegen die Mitarbeiter von der kleinen Farbmaus über die Schleiereule bis hin zum imposanten Luchs viele heimische Tiere. Für ihr Engagement möchte ich mich herzlich bedanken“, fügte Spiegel hinzu. Positiv sei auch, dass das Umweltministerium die Soforthilfe für Zoos, Tierheime und vergleichbare Einrichtungen bis zum 30. Juni 2021 verlängert hat. Insgesamt stehen demnach eine Million Euro für die mehr als 80 Tierheime und fast 30 Zoos im Land zur Verfügung.

„Rund 228 000 Euro hat mein Ministerium bereits bewilligt. Diese Gelder haben wir bereits überwiesen oder sie stehen kurz vor der Auszahlung. Ich ermutige alle Zoos, Tierheime und vergleichbare Einrichtungen, von unserem Nothilfeprogramm in dieser angespannten Situation Gebrauch zu machen, damit die zur Verfügung stehenden Mittel auch abgerufen werden“,führte die Ministerin abschließend an.

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