Marktplatz Drolshagen

Benefizkonzert der Ensembles aus Drolshagen und Iseringhausen

Als großes Orchester vereint präsentierten die Feuerwehrmusikzüge Drolshagen und Iseringhausen beim Benefizkonzert für ihre Musikerkollegen aus dem Ahrtal klangvolle Märsche. Die Resonanz war enorm: Der Marktplatz war gefüllt mit gut gelaunten Menschen.

Als großes Orchester vereint präsentierten die Feuerwehrmusikzüge Drolshagen und Iseringhausen beim Benefizkonzert für ihre Musikerkollegen aus dem Ahrtal klangvolle Märsche. Die Resonanz war enorm: Der Marktplatz war gefüllt mit gut gelaunten Menschen.

mari Drolshagen. Unter dem Motto „Musik verbindet“ hatten am Sonntag die Feuerwehrmusikzüge Drolshagen und Iseringhausen und das Egerlandorchester „Sympatria Sauerland“ zu einem Benefizkonzert zugunsten der flutopfergeschädigten Musikvereine aus dem Ahrtal auf den Drolshagener Marktplatz eingeladen. Trotz der kurzfristigen Planung und der Vorgabe der 3-G-Regel war die Resonanz enorm. Der Marktplatz war gefüllt mit gut gelaunten Menschen, die sich freuten, bei sommerlichen Temperaturen endlich wieder ein Konzert unter freiem Himmel genießen zu können.

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Unterstützung für die Musikvereine aus dem Ahrtal

„Mit unserem Konzert schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagte Matthias Reißner, Dirigent des Feuerwehrmusikzugs Iseringhausen. „Zum einen unterstützen wir die Musikvereine aus dem Ahrtal, die zum Teil alles verloren haben. Deshalb haben wir Spendenboxen aufgestellt. Zum anderen freuen wir uns, endlich mal wieder vor großem Publikum zu spielen.“ Reißner, der im Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg spielt, hat durch die in Ahrweiler lebenden Schwiegereltern seines Bruders Burkhard und Kollegen aus dem Militärorchester besondere Verbindungen ins Ahrtal. „Was ich gehört habe, ist unglaublich. Ein Kollege sagte mir, Matthias, Du kannst es dir nicht vorstellen, innerhalb von fünf Minuten war unsere Wohnung überflutet und von den Häusern gegenüber ist nichts mehr übrig geblieben. Manche Musikvereine haben ihre Probenlokale und ihre gesamten Instrumente und das Notenwerk verloren. Wir helfen gerne, denn Musiker sind überall vernetzt. Auch Jan Schröter (Dirigent des Feuerwehrmusikzugs Drolshagen, die Red.), der im Heeresmusikkorps Kassel spielt und Ideengeber für unsere Veranstaltung ist, hat durch Kollegen erfahren, wie schlimm die Auswirkungen der Flut sind“, betonte der in Iseringhausen lebende Profimusiker.

Musikzüge Drolshagen und Iseringhausen vereint zu großem Orchester

Die beiden Musikzüge Drolshagen und Iseringhausen hatten sich zu einem großen Orchester vereint, das im Wechsel von den beiden musikalischen Leitern dirigiert wurde. Auf dem Programm standen ausschließlich klangvolle Märsche, was bei den zahlreichen Gästen, darunter auch Bürgermeister Uli Berghof und der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Drolshagen, Dirk Nebeling, bestens ankam. Denn das Benefizkonzert hatte durch die Open-Air-Ausrichtung, die Blasmusik, das Wetter und Bierbuden ganz das Ambiente eines Schützenfest-Frühschoppenkonzertes.

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Das Egerlandorchester „Sympatria Sauerland“ bereicherte das Benefizkonzert mit zünftigen Werken.

Das Egerlandorchester „Sympatria Sauerland“ bereicherte das Benefizkonzert mit zünftigen Werken.

Die rund 60 Musikerinnen und Musiker präsentierten unter anderem den Petersburger Marsch, den Deutschen Kaiser-Marsch, den Kerntruppenmarsch, den Marsch „Alte Kameraden“ und „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“. Die Spielfreude war ihnen deutlich anzumerken und entsprechend fiel der Applaus des Publikums aus.

Viele Märsche auf dem Marktplatz Drolshagen

Im Anschluss stellte die Egerlandbesetzung „Sympatria Sauerland“ ihr Können vor. Das Orchester wurde im Jahr 2019 von Dirigent Jan Schröter ins Leben gerufen und hatte durch die Corona-Pandemie erst wenige Auftritte. Es besteht aus Musikern der Musikvereine und -züge aus Ottfingen, Saßmicke, Iseringhausen, Drolshagen, Wendershagen, Neuenkleusheim, Werthenbach, Olpe und Frenkhausen. Als Dirigent steht Jan Schröter dem Ensemble vor, für die Organisation zeichnet Benedikt Reuber als musikalischer Leiter verantwortlich. Das Programm der in Lederhosen und Trachten zünftig gekleideten Musikerinnen und Musiker war abwechslungsreich und mitreißend. Nach der Eröffnung mit dem gleichnamigen Marsch „Sympatria“ brachten sie unter anderem den Egerländer Musikantenmarsch“ die Amselpolka, den Astronautenmarsch und die Heublumen-Polka zu Gehör. Mit einem Stück brachten sie ihre Verbindung zu ihren Musikerkollegen im Ahrtal auf den Punkt: „Musikanten-Freundschaft“.

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