Einschnitte des öffentlichen Lebens

Kreis Olpe jetzt Corona-Risikogebiet

Der Kreis Olpe ist jetzt offiziell Corona-Risikogebiet.

Der Kreis Olpe ist jetzt offiziell Corona-Risikogebiet.

ako Olpe. Ein Prozess, der sich bereits angebahnt hat: Seit der Nacht zu Mittwoch gilt der Kreis Olpe nun offiziell als Corona-Risikogebiet. Die ausschlaggebende Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche aufzeigt, lag laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 53,7. Der kritische Grenzwert von 50 wurde somit überschritten – ab dann gelten Landkreise und kreisfreie Städte in Deutschland als Corona-Risikogebiet. Bereits am Dienstag hatte der Kreis Olpe den ersten kritischen Schwellenwert von 35 – quasi eine Vorwarnstufe – überschritten. Um die Pandemie einzudämmen, hatte die Verwaltung daraufhin im Rahmen einer Allgemeinverfügung erste verschärfte Regelungen getroffen (die SZ berichtete). Weil aber nun die 50er-Marke passiert wurde, veröffentlichte die Kreisverwaltung am Mittwoch eine überarbeitete Fassung, die noch strengere Maßnahmen beinhaltet. 

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Nur noch fünf Personen dürfen sich treffen

Für die Menschen in den sieben Städten und Gemeinden des Kreises Olpe heißt das konkret: Ab sofort dürfen sich nur noch fünf Personen statt bisher zehn im öffentlichen Raum treffen. Bei größeren Events wie beispielsweise einem Fußballspiel in den Amateurligen besteht eine Maskenpflicht. Für die Gastronomiebetriebe tritt ab sofort eine Sperrstunde ein - diese gilt von 23 Uhr bis zum frühen Morgen. In dieser Zeit ist der Ausschank von alkoholischen Getränken verboten. Auch für Veranstaltungen gelten neue Regelungen: Events und Versammlungen mit mehr als 500 Personen in der Öffentlichkeit sowie mehr als 250 Personen in geschlossenen Räumen werden untersagt. 

Maskenpflicht auch bei Gottesdiensten?

Ob eine Maskenpflicht auch bei Gottesdiensten, die laut der ersten Allgemeinverfügung noch von der Mund-Nase-Bedeckung ausgenommen waren, gilt, ist noch unklar. Bereits am Mittwochmorgen wies die Kreisverwaltung auf ihrer Homepage darauf hin, dass Reisende nun unter Umständen für anstehende Urlaube ein negatives Testergebnis benötigen. Sie sollen sich an ihre Hausarztpraxis wenden. Die Kosten für die Testungen können die Arztpraxen über die Kassenärztliche Vereinigung abrechnen, sodass für den Einzelnen keine Kosten entstehen. Diese Regelung gilt allerdings nur für Reisen in den Herbstferien, solange der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 überschritten ist.

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