Betrug am Telefon: 67-Jährige soll Notarkosten zahlen

Angeblich 50.000 Euro gewonnen

Als die 67-Jährige Zollgebühren in Höhe von 20.000 Euro zahlen sollte, wurde sie skeptisch.

Als die 67-Jährige Zollgebühren in Höhe von 20.000 Euro zahlen sollte, wurde sie skeptisch.

sz Finnentrop. Bereits Anfang November ist eine 67-Jährige von einem Anrufer kontaktiert worden, der sie über einen angeblichen Gewinn von knapp 50.000 Euro benachrichtigte. Um den Gewinn zu erhalten, forderte er Notarkosten im vierstelligen Eurobereich. Diese überwies die Geschädigte auch. Im Anschluss erschien ein angeblicher Notar bei der 67-Jährigen und forderte weiteres Bargeld. Die Betroffene übergab ihm erneut Geld.

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Hohen fünfstelligen Betrag übergeben

Schlussendlich forderte der Betrüger weitere 20.000 Euro, um Zollgebühren zu begleichen, da das Geld aus der Schweiz kommen sollte. Dadurch wurde die Geschädigte skeptisch und forderte am 24. November die Rückzahlung. Dies führte dazu, dass 67-Jährige Stornokosten zahlen sollte. Auf die erneute Zahlungsaufforderung erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Insgesamt übergab die Betroffene einen hohen fünfstelligen Eurobetrag.

Trickbetrug am Telefon

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dieser Art von Trickbetrug. Das Vorgehen ist bei den angeblichen Gewinnversprechen immer ähnlich: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung wie „Anwalts- oder Notargebühren“ zu erbringen. Es erfolgt aber keine Gewinnauszahlung.

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Ausschüttung nicht an Bedingung geknüpft

Die Polizei gibt daher einige Tipps, wie sich Bürger schützen können: Zunächst solle man sich fragen, ob man bei einem Gewinnspiel teilgenommen hat. Generell gelte: Ein seriöses Unternehmen knüpfe die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung – wie eben das Zahlen von Gebühren. „Legen Sie sofort auf, wenn Sie die Seriosität des Anrufers anzweifeln und informieren Sie umgehend die Polizei“, heißt es abschließend.

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