Wohnhaus in Fretter evakuiert

Großbrand hält 120 Feuerwehrleute in Atem

Zurzeit sind Kräfte verschiedenster Einheiten der kommunalen Feuerwehren aus Finnentrop, Lennestadt, Kirchhundem und Attendorn vor Ort.

Zurzeit sind Kräfte verschiedenster Einheiten der kommunalen Feuerwehren aus Finnentrop, Lennestadt, Kirchhundem und Attendorn vor Ort.

kaio Fretter. Ein Großbrand an der Giebelsscheidstraße in Fretter sorgt zurzeit für einen massiven Einsatz von Rettungskräften. Aktuell sind mehr als 120 Feuerwehrleute im Einsatz, um das Feuer in den Griff zu kriegen. Um 15.33 Uhr wurde der Alarm ausgelöst, gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand. Bei der Anfahrt bemerkten die Kräfte der Feuerwehr, dass angesichts der weithin sichtbaren Rauchsäule weitere Einheiten nachalarmiert werden müssen. Bei Ankunft der ersten Helfer hatten sich die 17 Personen, die in dem zu einem Mehrfamilienhaus umgebauten ehemaligen Schreinerei leben, bereits in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde nach derzeitigem Erkenntnisstand niemand.

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Bevölkerung soll Türen und Fenster schließen

In der ersten Stunde ihres Einsatzes versuchte die Feuerwehr, den Großbrand von innen wie außen zu bekämpfen. Als die Sicherheit im Innern des Gebäudes nicht mehr gewährleistet schien, zog die Einsatzleitung die Brandbekämpfer aus dem Gebäude ab. Seither wird das Feuer von außen, auch von Drehleitern, angegangen. Zurzeit sind Kräfte verschiedenster Einheiten der kommunalen Feuerwehren aus Finnentrop, Lennestadt, Kirchhundem und Attendorn vor Ort. Weitere Helfer sind alarmiert worden, um abzulösen und die hohe Zahl der benötigten Atemschutzgeräte sicherzustellen. Denn inzwischen gehen die Experten vor Ort davon aus, dass infolge des Rauchniederschlags gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht mehr ausgeschlossen werden können. Daher erfolgte inzwischen auch eine Gefahreninformation über die NINA-Warnapp für den Bereich rund um Fretter. Die Bevölkerung wird gebeten, sich in geschlossene Räume zu begeben und vorsorglich alle Fenster und Türen zu schließen. Klima- und Lüftungsanlagen sollen abgeschaltet werden.

17 Personen brauchen eine Unterkunft

Während die Feuerwehrleute sicherlich noch Stunden brauchen werden, die Flammen zu ersticken, bemühen sich Mitarbeiter des Finnentroper Ordnungsamts und des DRK, Unterkünfte für die betroffenen 17 Personen zu besorgen. Den offiziellen Angaben zufolge handelt es sich um Arbeiter aus Polen, die zurzeit in umliegenden Firmen tätig sind.

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Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, es entstand ein massiver Sachschaden. Derzeit liegen noch keine Hinweise auf die Brandursache vor. Brandermittler der Kreispolizeibehörde Olpe haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

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