Großeinsatz in Welschen Ennest

Feuer bei Bäckerei Hesse

Bereits nach einigen Minuten wurde von der Kreisleitstelle Olpe ein ManV-Einsatz aufgemacht.

Bereits nach einigen Minuten wurde von der Kreisleitstelle Olpe ein ManV-Einsatz aufgemacht.

kaio Welschen Ennest. Ein Feuer in einer Produktionshalle der Bäckerei Hesse im Kirchhundemer Ortsteil Welschen Ennest hat am Mittwochvormittag rund 120 Einsatzkräfte von der Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, Maltester Hilfsdienst und Polizei beschäftigt. Gegen 10.22 Uhr war die Alarmierung ausgelöst worden. Aufgrund der Mitarbeiterzahl in dem Unternehmen an der Straße „In der Welsmicke“ wurde bereits nach einigen Minuten von der Kreisleitstelle Olpe ein ManV-Einsatz aufgemacht. Dies steht für einen Massenanfall von Verletzten und hatte zur Folge, dass zahlreiche Rettungswagen aus dem Kreis Olpe und dem Kreis Siegen-Wittgenstein hinzugezogen wurden.

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Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht

Denn zum Zeitpunkt des Feuers an einem Kabelkanal an einem der Bäckeröfen, waren zahlreiche Mitarbeiter in der Halle. Während es für die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz galt, die Brandbekämpfung vorzunehmen, kümmerten sich die Rettungskräfte um die Betroffenen. „Wir hatten am Ende 25 Betroffene, um die wir uns in verschiedener Form gekümmert haben“, erklärte Marco Hatzfeld als stell. Pressesprecher der Feuerwehr Kirchhundem. Alle Beteiligten wurden von einem Notarzt und Rettungsdienstpersonal in Augenschein genommen und untersucht. Einige klagten über Atembeschwerden und Kopfschmerzen. Während vier Betroffene mit Rettungswagen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht wurden, verzeichnete die Einsatzleitung acht weitere Personen, die in die Kategorie „Grün“ eingeordnet wurden.

Rund 120 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Rund 120 Einsatzkräfte waren vor Ort.

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Ihnen wurde empfohlen, aufgrund des eingeatmeten Rauchs sich ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung zu begeben. 13 Menschen wurden zwar mit betreut, hatten aber keine Symptome, so Marco Hatzfeld. „Bei der Brandbekämpfung hatten unsere Atemschutzgeräteträger mit ihrer schweren Montur Probleme an den betroffenen Kabelkanal zu kommen. Der lag nämlich unter der Decke“, so Hatzfeld. Doch auch diese Aufgabe gelang der Feuerwehr. Ein Brandsachermittler der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Weitere Techniker kontrollieren nun, wie es mit der weiteren Produktion in der Halle aussieht.

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