Grüne besuchen Mennekes

Auch Elektromobilität ist auf Stecker angewiesen

Die E-Mobilitäts-Sparte brummt - die Investitionen der vergangenen Jahre der Firma Mennekes zahlen sich jetzt aus.

Die E-Mobilitäts-Sparte brummt - die Investitionen der vergangenen Jahre der Firma Mennekes zahlen sich jetzt aus.

sz Kirchhundem. Christopher Mennekes, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Mennekes Elektrotechnik, empfing jetzt Vertreter der Grünen am Hauptsitz des Unternehmens in Kirchhundem. Christopher Mennekes berichtete nicht nur insgesamt von einer aktuell guten Geschäftsentwicklung, sondern insbesondere vom Erfolg der E-Mobilitäts-Sparte. Die Investitionen und Entwicklungen der vergangenen Jahre zahlten sich jetzt aus, so sein Fazit. Der ursprüngliche Stecker-Spezialist ist inzwischen unter anderem mit den „Wallbox“ genannten wandmontierten Ladeboxen auf dem Markt vertreten, die in privaten und öffentlichen Garagen für das Aufladen von Elektroautos sorgen. Auch öffentlich zugängliche Ladesäulen liefert Mennekes, das Unternehmen, dessen Name sprichwörtlich für den europaweit genormten Standard-Ladestecker geworden ist.

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Grüne wollen im Austausch mit Unternehmen bleiben

Katharina Dröge, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, betonte, ihr sei es „unheimlich wichtig, in den direkten Austausch mit Unternehmen zu kommen, gerade mit Unternehmen, die zeigen, wie man aus der Mobilitätswende auf die Zukunft ausgerichtete Geschäftsmodelle macht“. Die Firma Mennekes konzentriert sich bei ihren wirtschaftlichen Aktivitäten auch in Zukunft auf Deutschland und Europa. Christopher Mennekes: „Wir müssen mit der Energiewende in Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen.

Beim Besuch der Firma Mennekes am Wahrzeichen des Unternehmens, einem überdimensionalen Drehstromstecker (v. l.): Holger Thamm, Christopher Mennekes, Katharina Dröge und Grünen-Kreisvorsitzender Gregor Kaiser.

Beim Besuch der Firma Mennekes am Wahrzeichen des Unternehmens, einem überdimensionalen Drehstromstecker (v. l.): Holger Thamm, Christopher Mennekes, Katharina Dröge und Grünen-Kreisvorsitzender Gregor Kaiser.

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Ich unterstütze daher auch den Ausbau der Windkraft, um die Versorgung mit erneuerbaren Energien in Deutschland zu sichern.“ Zudem berichtete er vom Aufbau eines neuen Produktionsstandorts in Rumänien. Der Bundestagskandidat der Grünen im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I, Holger Thamm aus Olpe, griff diesen Aspekt mit Blick auf die europäische Perspektive auf und verdeutlichte, es sei „ein zentraler Punkt der europäischen Politik, die Energiewende sozialverträglich zu gestalten. Dazu gehören auch neue Arbeitsplätze unter anderem in Süd- und Osteuropa. So gewinnt die Energiewende breite Unterstützung und gewinnt insgesamt an Fahrt“.

Mennekes als gutes Beispiel für den Mittelstand

Dröge ergänzte, das Beispiel der Firma Mennekes mache deutlich, dass „auch für den Mittelstand in den E-Mobilitätskonzepten große Chancen liegen. So werden auch regional Arbeitsplätze geschaffen und die Region gestärkt. Wirtschaft und Umwelt gehören zusammen – darum geht es bei dieser Bundestagswahl“. Während der Führung durch die an der Hundem liegenden Produktionshallen kamen nicht nur die Lieferengpässe von Bauteilen zur Sprache, sondern auch der Umgang mit recyceltem Kunststoff und die Gefahr durch Flutungen der Hallen bei Extremhochwasser. Hier hat Mennekes zwar vorgesorgt, Christopher Mennekes sieht aber aufgrund der Ereignisse in der Eifel die Notwendigkeit, diese nochmal zu überprüfen.

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