1600 neue Bäume

St.-Martinus-Gemeinde forstet Flächen in Thieringhausen auf

Dario Hans (l.) vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Stefan Henke (Sanitär Henke) pflanzten mit vielen Helfern 1600 Bäume.

Dario Hans (l.) vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Stefan Henke (Sanitär Henke) pflanzten mit vielen Helfern 1600 Bäume.

adz Thieringhausen. 1600 Bäume wurden am Samstag auf einer Fläche der St.-Martinus-Gemeinde Olpe oberhalb von Thieringhausen gepflanzt. „Bei der Fläche handelte es sich um eine Kyrillfläche, die sich nicht so entwickelt hat, wie wir gehofft hatten. Wir waren uns einig, dass hier etwas passieren muss“, erklärte Förster Dario Hans die Baumpflanzaktion. Gräser, Ginster und Brombeeren wurden daher in den vergangenen Wochen entfernt, sodass die Aktion nun starten konnte. Auf rund 5000 Quadratmetern pflanzten die Helfer insgesamt fünf verschiedene Baumarten, die sich durch ihre Hitzetoleranz auszeichnen. Dabei handelte es sich um Esskastanien, Baumhasel, Winterlinden, Traubeneichen und Mammutbäume. „Eine Besonderheit hierbei ist, dass wir fünf verschiedene Baumarten angepflanzt haben, sodass der Ausfall einer Baumart nicht so sehr ins Gewicht fällt“, erklärte Hans.

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Insgesamt 5000 Quadratmeter wurden von den Freiwilligen aufgeforstet.

Insgesamt 5000 Quadratmeter wurden von den Freiwilligen aufgeforstet.

St-Martinus-Gemeinde erhält beim Aufforsten Hilfe

Tatkräftige Unterstützung erhielt die St.-Martinus-Gemeinde von der Firma Henke Sanitär aus Olpe sowie von zwei Gruppen des Josefshauses. Stefan Henke von Henke Sanitär hatte das 75-jährige Bestehen des Unternehmens zum Anlass genommen, 750 Bäume für die Aktion zu spenden. „Wenn man hier durch die Region fährt, sieht man, dass etwas passieren muss. Als Spezialist für ökologische Heizsysteme schließt sich hier für uns ein Kreis“, begründete Henke seine Unterstützung. Die sieben Jugendlichen und vier Mitarbeiter aus dem Josefshaus zeigten ebenfalls großes Engagement und erklärten sich bereit, die Fläche in den nächsten Jahren zu pflegen. „Wir werden alles tun, damit die Bäume hier gut wachsen können“, erklärte Eva Maubach, Einrichtungsleiterin des Josefshauses. Förster Dario Hans zeigte sich unterdessen begeistert von der großen Unterstützung. „Ich hoffe, dass dieses Projekt ein Vorbild für weitere Initiativen wird. Mit vielen Händen kann man viel bewegen, und wenn wir uns unsere Wälder anschauen, gibt es viel zu tun“, erklärte Hans.

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"Wollen uns nachhaltig engagieren"

Initiiert hatte die Aktion Eduard Köster, der in der St.-Martinus-Gemeinde für den Waldbesitz zuständig ist. „Wir wollten uns mit dieser Aktion nachhaltig engagieren“, so Köster. Besonders freuen sich alle Helfer nun auf die ersten erntereifen Früchte der besonders schnellwüchsigen Esskastanie. „Dann kommen wir alle wieder hier hoch und probieren“, lachte Köster zum Abschied.

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