Folgen des Corona-Schuljahres

Städtisches Gymnasium Olpe startet mit nur drei fünften Klassen

Erstmals seit vielen Jahren startet das Städtische Gymnasium Olpe mit nur drei fünften Klassen ins neue Schuljahr.

Erstmals seit vielen Jahren startet das Städtische Gymnasium Olpe mit nur drei fünften Klassen ins neue Schuljahr.

win Olpe/Wenden. Erstmals seit vielen Jahren wird das Städtische Gymnasium Olpe mit nur drei fünften Klassen ins neue Schuljahr starten. 80 Anmeldungen hat Schulleiter Holger Köster registriert, und das lässt keine Optionen für eine Vierzügigkeit offen. Der Oberstudiendirektor macht dafür zwei Faktoren ursächlich: die Corona-Krise und die Tatsache, dass der derzeitige vierte Grundschuljahrgang der kleinste seit Jahren ist. „Wir haben bei den Anmeldegesprächen festgestellt, dass viele Eltern der Viertklässler unsicher sind. Viele halten ihre Kinder durch den Heimunterricht und die langen Schließungen für nicht wirklich vorbereitet“, so Köster. Und da hätten offenbar viele, die zwischen dem Gymnasium und der Sekundar- oder der Gesamtschule schwanken, sich gegen das Gymnasium entschieden. „Der Probierwille ist in diesem Jahr geringer“, fasst Köster zusammen.

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77 Anmeldungen an der Sekundarschule Olpe

Von diesem Trend konnte zumindest die Sekundarschule Olpe nicht profitieren – Schulamtsleiter Ingo Sondermann von der Stadt Olpe als Schulträgerin berichtet von derzeit 77 festen Anmeldungen, was ebenfalls erstmals lediglich eine Dreizügigkeit bedeutet. Allerdings seien wie fast in jedem Jahr noch einige mögliche Anmeldungen „in der Pipeline“, sodass die Zahl möglicherweise noch leicht steigen werde. Am Teilstandort Drolshagen wurden 45 Anmeldungen „mit Tendenz zu 50“ verzeichnet, sodass dort mit Sicherheit zwei fünfte Klassen installiert werden.

Mehr Anmeldungen als Plätze an der St.-Franziskus-Schule Olpe

Anders die Situation an der privaten St.-Franziskus-Schule in Olpe: Hier sorgt die 2013 eingeführte Teilung in Gymnasial- und Realschulzweig dafür, dass mehr Anmeldungen eingingen als Plätze da sind. Die selbst auferlegte Beschränkung auf drei Gymnasial- und zwei Realschulklassen wird mit 87 Sextanern am Gymnasialzweig exakt erfüllt – das entspricht der zulässigen Höchstgrenze von 29 Schülerinnen und Schülern pro Klasse für alle Sextanerklassen. 55 Realschülerinnen und -schüler werden die Klassen 5 r und 5 s füllen.

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Gesamtschule Wenden vier- oder fünfzügig?

Die Gesamtschule Wenden steht genau auf der Kippe zwischen Vier- und Fünfzügigkeit. Die in der Schulleitung zuständige Abteilungsleiterin, Dr. Monika Völkel, hat derzeit 114 Anmeldungen in der Kartei, davon sieben Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf. Das hieße bislang so gerade noch eine Vierzügigkeit, aber – wie an der Sekundarschule Olpe – rechnet auch sie noch mit einigen Nachmeldungen. Zudem sorgen Schüler mit Förderbedarf dafür, dass die Schülerhöchstgrenze von 29 nicht ausgereizt werden darf. „Die letzte Anmeldung kommt erfahrungsgemäß erst in den Sommerferien“, so die Pädagogin, die daher vorerst noch zweigleisig – vier- oder fünfzügig – plant

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