Große Mehrheit, aber nicht einstimmig:

Philipp Scharfenbaum ist neuer Kreisdirektor

Die CDU brachte ihrem Parteifreund Spezialitäten aus allen sieben Städten und Gemeinden, um "dem Ölper" die Scheuklappen zu nehmen (v. l.): Michael Hecken, Marion Schwarte, Philipp Scharfenbaum, Landrat Theo Melcher und CDU-Fraktionschef Wolfgang Hesse.

Die CDU brachte ihrem Parteifreund Spezialitäten aus allen sieben Städten und Gemeinden, um "dem Ölper" die Scheuklappen zu nehmen (v. l.): Michael Hecken, Marion Schwarte, Philipp Scharfenbaum, Landrat Theo Melcher und CDU-Fraktionschef Wolfgang Hesse.

win Olpe. Mit einer satten Mehrheit, aber nicht einstimmig hat der Kreistag am heutigen Montag einen neuen Kreisdirektor gewählt. Philipp Scharfenbaum, derzeit noch Staatsanwalt in Siegen, wurde bei 44 abgegebenen Stimmen mit 38-mal Ja, einer ungültigen Stimme, einer Enthaltung und viermal Nein zum zweiten Mann an der Spitze des Kreises berufen. Er war allein angetreten - die anfangs sechs Mitbewerber hatten sich nach und nach aus dem "Rennen" verabschiedet. Die Wahl erfolgte geheim, nachdem SPD-Fraktionschef Bernd Banschkus den dazu nötigen Antrag gestellt hatte. Im Vorfeld hatten CDU und Grüne in ihren Fraktionen sich einstimmig für Scharfenbaum ausgesprochen, nach SZ-Informationen auch die FDP, und aufgrund der Tatsache, dass nach CDU und Grünen auch UWG-Fraktionschef Meinolf Schmidt mit einem Präsent nach vorn kam und Scharfenbaum gratulierte, kann zumindest vermutet werden, dass aus diesen Fraktionen vermutlich keine Nein-Stimmen kamen. Der neue Kreisdirektor wandte sich, nachdem Landrat Theo Melcher ihm gratuliert hatte, an den Kreistag, der im großen Saal der Olper Stadthalle tagte: "Ich habe auf dieser Bühne schon das eine oder andere Mal gestanden, aber noch nie war ich dabei so mit Dankbarkeit erfüllt. Ich danke für Ihre Stimmen, für das gute Ergebnis, vor allem für das Vertrauen, das Sie mir hier heute entgegenbringen." Die Wahl zum Kreisdirektor sei ihm "Ehre und Auftrag zugleich. Es macht mich stolz, dass ich mich künftig mit Ihrer Unterstützung für die Menschen im Kreis einsetzen darf. Ich will das tun zum Wohle der aktuellen und auch der kommenden Generation, gemeinsam mit dem Landrat, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kommunen und mit Ihnen, meine Damen und Herren des Kreistags."

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