Hochpräzise Fotos

Stadtgebiet Olpe wird komplett aus der Luft erfasst

Schon per Satellit erstellte Luftbildansichten – hier die Innenstadt von Olpe – ermöglichen vieles. Durch den Überflug mit einem Flugzeug und entsprechend hochauflösende Fotos und deren weitere Verarbeitung kann sogar ein dreidimensionales Stadtmodell erstellt werden.

Schon per Satellit erstellte Luftbildansichten – hier die Innenstadt von Olpe – ermöglichen vieles. Durch den Überflug mit einem Flugzeug und entsprechend hochauflösende Fotos und deren weitere Verarbeitung kann sogar ein dreidimensionales Stadtmodell erstellt werden.

win Olpe. Die komplette Stadt Olpe soll durch hochpräzise Luftaufnahmen erfasst werden, die künftig Planungen erleichtern. Ein entsprechender Auftrag soll am Donnerstag, 4. Februar, vom Bauausschuss als Projektbeschluss verabschiedet werden. Der Auftrag beinhaltet laut Beschlussvorlage sowohl die Befliegung in „True-Orthophoto“-Qualität des etwa 86 Quadratkilometer großen Stadtgebietes, die durch senkrechtes Fotografieren nach unten frei von Verzerrungen sein sollen. Weiterhin steht die Aufbereitung der Daten aus den Luftbildern und die Übergabe der Daten an die Software „Tiffany“ im Auftrag. Die Kosten werden auf rund 30.000 Euro geschätzt.

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Luftbilder von Olpe dienen vielen Zwecken

Im Jahr 2009 war das Stadtgebiet zuletzt komplett überflogen worden, um Luftaufnahmen zu fertigen. Der Grund war hier die Berechnung der Niederschlagswassergebühren im Auftrage des städtischen Abwasserbetriebs. Aus den Bildern waren vereinfachte Ansichten der Grundstücke erstellt worden, auf denen die Grundstückseigentümer markieren konnten, welche der versiegelten Flächen Regenwasser in städtische Kanäle abgeben und welche nicht. „Es ist beabsichtigt, diese Überfliegung aus mehreren Gründen nunmehr neu in Auftrag zu geben“, so die Stadtverwaltung in ihrer Beschlussvorlage: Die Luftbilder würden „zur Erledigung geodätischer, geografischer, planerischer und verwaltungstechnischer Aufgaben des Tiefbauamtes“ benötigt. Aus diesen Luftbildern könnten weitere Produkte, wie zum Beispiel ein digitales Oberflächenmodell oder Geländemodell, erstellt werden. Dazu würden unter Verwendung spezieller Verfahren dreidimensionale Ebenen hergestellt. „Bildinformationen (Pixel) können so als Punkt- und Flächenobjekte erzeugt und weiter bearbeitet werden“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Daten können in "Tiffany" eingespielt werden

Darauf aufbauend könnten später anhand der Luftbilder weitere detaillierte Auswertungen erfolgen. Diese Auswertungen ließen sich amtsübergreifend in einer Vielzahl von Sachbereichen einsetzen. In ersten Schritten sei daran gedacht, die vorhandenen Daten zum Beispiel zur Ermittlung von Verkehrs- und versiegelten Flächen, bei der Erstellung des Abwasserbeseitigungs- und des Integrierten Entwässerungskonzepts, bei der Berechnung der Hydraulik bei Kanalleitungen, beim Starkregenrisikomanagement, beim Straßen- und Grünflächenkataster sowie beim Baumkataster und Straßenbeleuchtungskataster zu verarbeiten. Durch entsprechende Aufbereitung der Daten könnten die Bilder in das bereits in der Verwaltung eingesetzte Programm „Tiffany“ eingespielt werden.

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