Impfaktion unterstützen

Olper Schützen zeigen Solidarität

Der Weg zum Impfzentrum ist gerade für ältere Menschen oft sehr beschwerlich. Der Schützenkreis Olpe sucht deshalb Freiwillige, die den Senioren beispielsweise durch einen Fahrdienst helfen können.

Der Weg zum Impfzentrum ist gerade für ältere Menschen oft sehr beschwerlich. Der Schützenkreis Olpe sucht deshalb Freiwillige, die den Senioren beispielsweise durch einen Fahrdienst helfen können.

sz Olpe. In die Diskussion um die Impfung gegen das Coronavirus hat sich jetzt auch der Kreisschützenbund Olpe eingeschaltet. In einer Mail an alle Schützenvereine, Schützenbruderschaften und Schützengesellschaften im Kreis Olpe ruft Kreisoberst Markus Bröcher dazu auf, die jetzt anlaufende Impfaktion zu unterstützen. In dem Schreiben von Bröcher heißt es unter anderem: „In den letzten Tagen und Wochen wird viel über die in inzwischen angelaufene Impfung zum Schutz vor dem Coronavirus gesprochen und geschrieben. Was bringt die ganze Diskussion, ob nun wirklich alles richtig vorbereitet wurde? Es muss nun weiter voran gehen. Nach Rücksprache mit dem Landrat und den heimischen Bürgermeistern wird es in den nächsten Wochen im Impfzentrum in Attendorn losgehen.“

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Ältere Mitbürger unterstützen

In der Mail bittet der Kreisoberst die angeschlossenen Schützenvereine, Bruderschaften und Gesellschaften, besonders die älteren Mitbürger und- bürgerinnen zu unterstützen. „Diese erhalten in den nächsten Tagen über ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltungen ein Anschreiben, um sich für die Impfung anzumelden. Gerade wir Schützen wissen, dass in unseren Ortschaften auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger wohnen, die Probleme haben, das Impfzentrum aufzusuchen.“ „Wie wäre es, wenn die Schützen in den Ortschaften ein, zwei oder drei Schützenbrüder finden könnten, die den Transport über Fahrgemeinschaften koordinierten? Viele werden sicher von ihren Angehörigen gefahren oder fahren sogar noch selbst zum Impfzentrum. Hier könnte dann vielleicht ein nicht mobiler Mitbewohner oder eine nicht mobile Mitbewohnerin mitgenommen werden.“

Fahrt nur mit Maske

Bröcher weist darauf hin, dass alles natürlich unter Beachtung der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) erfolgen muss. Für die Fahrten in Pkw gelte zurzeit insbesondere auch § 2 Abs. 2 Nr. 1a der CoronaSchVO. Dies erlaube nur ein Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit höchstens einer Person aus einem anderen Hausstand. Davon unabhängig sollten bei den Fahrten in jedem Fall eine Maske getragen werden. Bröcher weiter: „Die Details müssten sicher noch genauer erarbeitet werden und sollten so einfach wie möglich sein. Zunächst geht es aber um die Bereitschaft solche Helfer zu suchen und hoffentlich auch zufinden. Das Vorgehen ist mit dem Landrat und den Bürgermeistern abgesprochen. Über folgenden Link können sich Freiwillige direkt melden: http://solidaritaet.schuetzen-kreis-olpe.de/. Je schneller die Impfungen durchgeführt werden können, desto früher sind Fest und Feiern wieder vollumfänglich möglich!“

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Schützengeist zeigen

Der Kreisoberst schließt mit den Worten: „Mögen wir alle unter diesen Säulen des Schützenwesens durch diese schwierige Zeit und diese Krise kommen. Zeigen wir ganz im guten Schützengeist das WIR und möglichst wenig und nur das Nötigste ICH! Danken wir allen, die durch ihre tägliche unermüdliche Arbeit und ihr Tun zur Bewältigung dieser Krise beitragen.“

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