„Umweltbus“ war zu Gast am Städtischen Gymnasium Olpe

Schüler erforschten Wald und Boden

Der „Umweltbus“ von der Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) war in Olpe zu Gast. Die technischen Möglichkeiten des Equipments ermöglichten den Schülern des Städtischen Gymnasiums ganz neue Forschungsmöglichkeiten.

Der „Umweltbus“ von der Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) war in Olpe zu Gast. Die technischen Möglichkeiten des Equipments ermöglichten den Schülern des Städtischen Gymnasiums ganz neue Forschungsmöglichkeiten.

sz Olpe. Für die Schüler der Klasse 7d am Städtischen Gymnasium Olpe (SGO) ging es kürzlich in den Schulwald der Schule, um dort das Ökosystem Wald und den Boden in der eigenen Umgebung zu erforschen. Das Besondere an diesem Tag: Der „Umweltbus“ von der Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) hatte an diesem Tag halt in Olpe gemacht und die technischen Möglichkeiten des Equipments ermöglichten den Schülern ganz neue Forschungsmöglichkeiten.

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Interessante Einblicke

Als Ziel stand die Gewinnung neuer Erkenntnisse über die ökologischen Zusammenhänge in der Natur im Vordergrund. Die Schüler erhielten interessante Einblicke, während sie in Kleingruppen zu verschiedenen Themen forschten. So gab es eine Gruppe, die den Boden untersuchte und schließlich den selbst gewonnenen Bohrkern auswertete, eine andere Gruppe, die Messungen des pH-Wertes vornahmen und mehrere Gruppen, die Kleinstlebewesen im Boden suchten und neben einem Saftkugler auch Spinnen, Kellerasseln und Tausendfüßler fanden. Neben Lupen und Mikroskopen standen den Kindern viele Geräte für Bodenuntersuchungen zur Verfügung, damit wurde das Ökosystem Wald genauestens untersucht. Schülerinnen und Schüler sammelten Blätter unterschiedlicher Bäume, bestimmten diese und machten mit Hilfe von Wachsmalstiften Abdrücke dieser Blätter. Bei Fragen standen Biologielehrerein Kristin Dreeskamp sowie das Team des „Umweltbusses“ jederzeit zur Verfügung.

Mobile Umweltstation

Seit 1992 ist der „Umweltbus“ als mobile Umweltstation in ganz NRW unterwegs, seit 2001 verfügt die NUA über zwei eigene Busse. Die an Bord genutzte Energie wird über Solaranlagen auf dem Dach der Busse erzeugt. Der Bus enthält eine mobile Laborausrüstung mit Mess- und Arbeitsmaterialien für den Naturkundeunterricht sowie moderne Dokumentations- und Präsentationsgeräte. Die Wald- und Bodenuntersuchungen können so direkt auf dem Gelände vor Ort erfolgen und dokumentiert werden. Der Besuch des Teams um Ottmar Hartwig bot den Schülerinnen und Schülern des SGO ein abwechslungsreiches und praktisches Arbeiten in der Natur an und motivierte dazu, sich mit naturwissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Auch mit diesem Angebot stärkt das SGO das MINT-Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), um das Interesse der Kinder für mathematische Fragestellungen und naturwissenschaftliche Phänomene in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu stärken.

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Lehrreich und abwechslungsreich

Die Ergebnisse der Schülergruppen indes konnten sich sehen lassen: Sie wurden durch die Moderation durch Ottmar Hartwig zusammengefasst und als Video festgehalten. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Gruppenarbeiten in der Klasse vor und trugen ihre Ergebnisse zusammen. „Ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag für die Klasse“, ist sich Kristin Dreeskamp sicher. Mehr Informationen zum MINT-Profil gibt es unter www.gymnasium-olpe.de.

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