Aktiv und engagiert auch in der Krise

Ausgezeichnete Ausbildung bei der Wesco KG

Freuen sich über die Auszeichnung der Agentur für Arbeit (v. l.): Jan Vollmer von Wesco mit Hauptsitz in Hünsborn, Ausbildungsleiterin Andrea Jahnz und Daniela Tomczak (Agentur für Arbeit Siegen).

Freuen sich über die Auszeichnung der Agentur für Arbeit (v. l.): Jan Vollmer von Wesco mit Hauptsitz in Hünsborn, Ausbildungsleiterin Andrea Jahnz und Daniela Tomczak (Agentur für Arbeit Siegen).

sz Hünsborn. Die Agentur für Arbeit Siegen zeichnete dieses Jahr den Fachgroßhändler Wesco KG mit Sitz in Hünsborn als einen von drei Betrieben mit ihrem Zertifikat für hervorragendes Engagement in der Ausbildung aus. „Dieses Jahr ist alles anders. Die Auswirkungen der Pandemie begleiten uns leider auch weiterhin und machen das Thema Ausbildung für alle Beteiligten nicht einfach. Ihr Unternehmen ist weiterhin sehr aktiv und engagiert, wenn es um seine zukünftigen Fachkräfte geht. Dafür möchten wir Ihnen danken“, freute sich Daniela Tomczak, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur in Siegen, bei der Übergabe der symbolischen Auszeichnung. Jan Vollmer, persönlich haftender Gesellschafter bei Wesco, der gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Andrea Jahnz die Arbeitsagentur empfing, berichtete von den aktuellen Herausforderungen: „Als Großhandel für Gebäude- und Umwelttechnik haben wir keinen direkten Endkundenkontakt, sondern beliefern das Fachhandwerk in der Region. Daher kennen uns viele junge Menschen im Zweifel gar nicht. Unsere Ausbildungsstellen konnten wir dennoch bisher immer besetzen. Dieses Jahr müssen wir allerdings noch flexibler sein, denn die Bewerbungen werden weniger und der gesamte Prozess verschiebt sich nach hinten.“

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Jugendlichen fehlt die Orientierung

Das gesamte Einstellungsverfahren hat sich für Wesco seit der Pandemie verändert. Messen, auf denen das Unternehmen bereits erste persönliche Kontakte zu Jugendlichen und ihren Eltern knüpfen konnte, fielen aus. Praktika sind in der aktuellen Situation ebenfalls nicht möglich. „Den Jugendlichen fehlt daher einfach Orientierung. Es ist für sie unter den Umständen nicht einfach, herauszufinden, was sie machen möchten. Auch Vorstellungsgespräche und Einstellungstests können wir mit ihnen nur per Video führen. Das macht es jungen Menschen nicht einfacher, den richtigen Weg zu finden“, erklärt Andrea Jahnz. Der Ausbildungsmarkt hat sich zu einem Bewerbermarkt gewandelt. Für die Unternehmen in der Region heißt das konkret, nicht mehr aus eine Vielzahl von Bewerbern auswählen zu können.

Mehr Ausbildungsstellen als Bewerber

Wie schon in den vergangenen Jahren konnte die Siegener Arbeitsagentur für den Kreis Olpe im Ausbildungsjahr 2019/20 mehr Ausbildungsstellen als Bewerber verzeichnen. „Das Interesse der jungen Menschen an betrieblicher Ausbildungen sinkt. Viele sehen für sich selber mit einem Studium mehr Möglichkeiten. Hinzu kommt dieses Jahr, dass einige Jugendliche die Entscheidung über ihre berufliche Zukunft aufgrund der Unsicherheiten verschieben und weiter zur Schule gehen“, so Tomczak. Bei einer Sache sind sich alle Beteiligten einig: Nicht für jeden führt der Weg zu beruflichem Erfolg über ein Studium. Die duale Ausbildung verbindet Theorie und Praxis und bietet zahlreiche Möglichkeiten.

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