Offizielle Auszeichnung

Wenden ist „Fairtrade-Gemeinde“

Bürgermeister Bernd Clemens und Nicole Williams freuen sich über die Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde. Die Feier wird nachgeholt.

Bürgermeister Bernd Clemens und Nicole Williams freuen sich über die Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde. Die Feier wird nachgeholt.

sz Wenden. Am Montag wurde die Gemeinde Wenden vom Verein TransFair offiziell zur „Fairtrade-Gemeinde“ ernannt. „Wir sind stolz, dass wir uns ab heute offiziell ,Fairtrade-Gemeinde’ nennen dürfen und wir damit die 713. Gemeinde in Deutschland sind, die in den Kreis der Fairtrade-Towns und -Gemeinden aufgenommen wurde“, wird Bürgermeister Bernd Clemens in einer Pressemitteilung zitiert. Ursprünglich war ein kleiner Festakt mit den Mitgliedern des Arbeitskreises „FairWenden“, den teilnehmenden Geschäften, Restaurants und Institutionen sowie der Politik geplant, Corona-bedingt erfolgte die Auszeichnung dann aber „nur“ online. „Die Feier holen wir aber in jedem Fall nach, denn gerade den elf engagierten Menschen des Arbeitskreises ist es letztlich zu verdanken, dass in Wenden der Fairtrade-Gedanke in vielen Bereichen des gemeindlichen Lebens integriert werden konnte“, so Nicole Williams, Sprecherin des Arbeitskreises „FairWenden“.

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Gemeinderat Wenden beschloss 2018 Bewerbung als "Fairtrade-Gemeinde"

Der Arbeitskreis wird unterstützt durch den Bürgermeister und die Politik. So hat der Gemeinderat im Jahr 2018 die Bewerbung als „Fairtrade-Gemeinde“ beschlossen. Bei Besprechungen und Sitzungen werden ausschließlich fair gehandelter Kaffee und faire, regionale oder Bio-Kaltgetränke ausgeschenkt. Insgesamt acht Geschäfte, drei Gastronomien, drei Vereine, die ev.und kath. Kirche sowie die Gesamtschule sind Unterstützer der „Fairtrade-Gemeinde“, indem sie fair gehandelte Produkte verkaufen bzw. anbieten oder den Fairtrade-Handel z. B. im Unterricht thematisieren. Dass die Idee funktioniert, zeigt das große bundesweite Interesse von Kommunen jeder Form und Größe: „Was 2009 mit Saarbrücken als erster Stadt begann, hat einen Domino-Effekt ausgelöst“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender vom Verein „TransFair“, der die Kampagne trägt.

Verschiedene Kriterien mussten erfüllt werden

Die Kriterien für die Auszeichnung sind: Die Gründung einer Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten, ein offizieller Ratsbeschluss zur Beteiligung an der Kampagne, eine bestimmte Anzahl an Verkaufsstellen und Gastronomie, die faire Produkte anbieten, teilnehmende Vereine, Gemeinden und Schulen sowie mediale Berichterstattung über die Aktionen. Neben engagierten Kommunen gibt es in Deutschland bereits über 700 Fairtrade-Schools und 30 Fairtrade-Universitäten. Im Wendener Rathaus steht als Ansprechpartnerin für die Fairtrade-Gemeinde Nicole Williams unter Tel. (0 27 62) 40 65 13 zur Verfügung.

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