Ortsverein Wenden bleibt verlässlicher Partner bei Katastrophenschutz

Neues Einsatzleitfahrzeug für DRK

Der DRK-Ortsverein Wenden bekommt ein neues Einsatzleitfahrzeug.

Der DRK-Ortsverein Wenden bekommt ein neues Einsatzleitfahrzeug.

hobö Wenden. Der Ortsverein Wenden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) braucht ein neues Fahrzeug. Es soll als Mannschaftstransportwagen sowie als Einsatzleitfahrzeug genutzt werden. Der bisher genutzte Ford „Transit“ wurde im Jahr 2004 vom DRK beschafft und für vielfältige Aufgaben genutzt. So diente er als Mannschaftstransportwagen im Katastrophenschutz, als Zugfahrzeug für verschiedene Anhänger bei Sanitätswachdiensten, als Transportmittel für Material der Blutspende, aber auch für den Fahrdienst bei Seniorennachmittagen und Behindertenfahrdiensten. „Der technische Zustand des Fahrzeugs ist mittlerweile so schlecht, dass es für Einsatzfahrten nicht mehr infrage kommt und abgemeldet werden musste“, schreibt Peter Brüser als DRK-Ortsvereinsvorsitzender in dem entsprechenden Zuschussantrag an die Gemeinde.

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Immerhin wird das neue Fahrzeug rund 120 000 Euro kosten. 40 000 Euro davon sollen aus dem Fahrzeugpool des DRK-Kreisverbands Olpe kommen, 36 000 Euro von der Gemeinde Wenden. Die restlichen 44 000 Euro möchte der Ortsverein Wenden aus Eigenmitteln sowie mit Spenden aufbringen. Das Angebot für das Fahrzeug und den Ausbau liegen bei rund 115 000 Euro. Hinzu kommen weitere Kosten für die Beklebung sowie für die Beschaffung weiterer Ausrüstungsgegenstände (Laptop, Beleuchtungsmaterial, Rettungsrucksack etc.).

Angeschafft wird ein Mercedes Benz „Vito“ mit Allradantrieb und Automatikgetriebe. Damit möchten die Rotkreuzler dem veränderten Einsatzaufkommen insbesondere in unwegsamem Gelände in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rechnung tragen. Ein geländegängiges Fahrzeug im Flottenbestand sei erforderlich. Neben dieser Aufgabe wird das neue Fahrzeug als Mannschaftstransporter für den Zivil- und Katastrophenschutz sowie für Sanitätswachdienste genutzt. Daneben ist das Auto mit einem lT-Arbeitsplatz ausgestattet. Die verbaute Funktechnik ermöglicht sowohl die selbstständige Lageführung auf Sanitätswachdiensten wie dem „Wernerfest“ oder dem Karnevalsumzug in Schönau als auch die Führung eines Abschnitts auf der Wendener Kirmes. Neben diesen Möglichkeiten kann das Fahrzeug dem Materialtransport dienen.

„Ich darf Ihnen versichern, dass der DRK-Ortsverein Wenden auch in Zukunft ein verlässlicher Partner der Gemeinde im Rahmen des Katastrophenschutzes, bei Sanitätsdiensten, Ausbildungsaktivitäten und der Erfüllung unserer sonstigen vielfältigen Aufgaben bleiben wird“, schreibt DRK-Vorsitzender und ehemaliger Bürgermeister Peter Brüser in dem besagten Antrag.

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Nachdem der Ausschuss für Bildung und Soziales der Gemeinde Wenden bereits einstimmig dafür votiert hatte, dem DRK-Ortsverein einen Zuschuss in Höhe von maximal 36 000 Euro zu gewähren, beschloss dies der Rat wenige Tage später.

Bürgermeister Bernd Clemens betont in seiner Stellungnahme, dass auch nach der Inbetriebnahme der Rettungswache in Gerlingen eine voll funktionsfähige DRK-Station dringend erforderlich sei. Die ehrenamtlichen Hilfsorganisationen leisteten ihre Dienste parallel und unabhängig zu den Aufgaben der hauptamtlichen Rettungswache. Die doppelte Trägerstruktur müsse aufrechterhalten werden, um auch für Großveranstaltungen oder den Katastrophenfall gerüstet zu sein.

Insofern sei auch der Wunsch des DRK-Ortsvereins Wenden nach einer voll funktionsfähigen Ausstattung inklusive der notwendigen Medikamente und medizinischen Geräte „verständlich und zu unterstützen“. Lege man bei einer möglichen Förderung des Fahrzeugerwerbs bisherige Förderungen zugrunde, könne dem Verein ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der ansatzfähigen Gesamtkosten – maximal 36 000 Euro – für den Erwerb gewährt werden. Diesem Vorschlag folgte der Rat einstimmig.

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