Auch Baumärkte und Frisöre betroffen (Update)

Harter Lockdown kommt

Das öffentliche Leben in Deutschland wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schon ab dem kommenden Mittwoch, 16. Dezember, drastisch heruntergefahren.

Das öffentliche Leben in Deutschland wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schon ab dem kommenden Mittwoch, 16. Dezember, drastisch heruntergefahren.

sz Berlin/Siegen. Wie bereits im Lockdown im Frühjahr sind Geschäfte, die den täglichen Bedarf abdecken von der Schließung ab 16. Dezember bis 10. Januar ausgenommen. Dazu zählen etwa der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser oder Apotheken. Anders als im Frühjahr müssen auch Baumärkte schließen und Frisöre sind ebenfalls sofort betroffen. 

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Kontakteinschränkungen an Schulen 

Weiter wurden deutliche Kontakteinschränkungen auch an Schulen und Kitas beschlossen. Kinder sollen wann immer es möglich ist, zu Hause betreut werden. Schulen werden geschlossen, die Präsenzpflicht wird ausgesetzt, Notfallbetreuung und Distanzlernen sind die Devise. Auch die Kitas sollen deutlich zurückfahren, für Eltern sollen zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub nehmen zu können.

Regelungen an Weihnachten

Die ursprünglich geplanten Lockerungen über die Weihnachtstage sind passé. Allerdings ist auch laut der aktuellen Beschlüsse ein Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen aus dem "engsten Familienkreis" und deren Kindern bis 14 Jahren erlaubt. Zum engsten Familienkreis zählen demnach Ehegatten und sonstige Lebenspartner sowie direkte Verwandte und deren Haushaltsangehörige. Ein solches Treffen ist auch dann erlaubt, wenn dadurch mehr als zwei Hausstände oder fünf Personen über 14 Jahren zusammenkommen.

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Böllerverkauf verboten

Auch für Silvester und Neujahr gelten nun striktere Regeln. Bundesweit wird es ein Versammlungsverbot und ein Feuerwerksverbot auf publikumsträchtigen Plätzen geben. Diese werden von den Kommunen bestimmt. Die Silversternacht dürfte insgesamt ruhiger verlaufen: Der Verkauf von Böllern und anderer Pyrotechnik ist in diesem Jahr generell verboten.

Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

In der Öffentlichkeit gilt ein Alkoholverbot – ebenfalls vom 16. Dezember bis 10. Januar. Verstöße sollen mit einem Bußgeld belegt werden.

Gottesdienste nur mit Mindestabstand

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann. Es gilt eine Maskenpflicht auch am Platz, der Gemeindegesang wird untersagt. Wenn volle Besetzung erwartet wird, sollen sich die Besucher anmelden.

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        ---Ursprüngliche Meldung---

sz Berlin. Das öffentliche Leben in Deutschland wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schon ab dem kommenden Mittwoch, 16. Dezember, drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schließen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Sonntag mit.

Schüler und Kita-Kinder sollen zu Hausen bleiben

Schüler und Kita-Kinder sollen spätestens ab Mittwoch deutschlandweit wann immer möglich für zunächst dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Das vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Sonntag bei einem Corona-Krisengespräch. Ausnahmen und eine Notbetreuung sind möglich und in einigen Bundesländern gelten solche Regeln bereits ab Montag.

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Bund erweitert Finanzhilfen

Angesichts des harten Lockdowns ab Mittwoch erweitert der Bund Corona-Finanzhilfen für Unternehmen. Das geht aus dem Beschlusspapier nach den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder am Sonntag hervor.

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