Feuerteufel am Werk?

Schafstall in Niederdresselndorf brennt

Wanderschäfer Benjamin Weilerscheid kümmert sich um sein verletztes Schaf.

Wanderschäfer Benjamin Weilerscheid kümmert sich um sein verletztes Schaf.

kay Niederdresselndorf. Der Schreck war groß, als Wanderschäfer Benjamin Weilerscheid am Dienstagmorgen um 7 Uhr den Anruf erhielt, dass die Feuerwehr zu einem Brand in seinen Stallungen ausgerückt sei – ein Spaziergänger hatte aus der Ferne Rauch gesehen und den Notruf gewählt. Umgehend setzte der Schäfer sich in sein Auto und machte sich auf den Weg auf die Anhöhe „Einsamer Baum“, oberhalb von Niederdresselndorf. Hier befinden sich seine Stallungen. Die Sorge war groß, denn erst vor Kurzem wurde der große Anbau fertiggestellt - was würde ihn erwarten? Zwischenzeitlich war die Feuerwehr Niederdresselndorf eingetroffen. Es gab nicht sonderlich viel zu löschen, lediglich in einer Ecke des Stalls hatte es gebrannt.

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Bis auf ein Mutterschaf, das schon seit geraumer Zeit krank war, so Weilerscheid, konnten sich alle 200 in dem Stall befindlichen Tiere in Sicherheit bringen. Das Mutterschaf jedoch erlitt Brandverletzungen im Rückenbereich – ein Tierarzt wurde informiert. So klein der Brand aber auch gewesen sein mag, die Ursache ist dem Schäfer unerklärlich – und ebenso der Polizei. Laut Weilerscheid seien in dem Bereich, an dem das Feuer entstanden war, keine Stromkabel verlegt gewesen, auch in Brand geratenen Schafsmist schließt er als Ursache aus. Es gäbe zwar etliche Leute, denen sein Erweiterungsbau nicht gefalle, aber dass man deswegen Feuer lege, das könne er sich eigentlich nicht vorstellen – möglich sei aber alles. Für die Polizei ist das Grund genug, um weitere Schritte einzuleiten. Teile des Stalles wurden als Tatort abgesperrt, die Brandermittler der Kriminalpolizei sind informiert und werden den Brandort in Augenschein nehmen.

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