Fußballverein und Freunde starten Aufruf

Siegerländer (25) nach Wochenende in Dortmund vermisst

Ein Mann aus Dresden-Plauen wird vermisst.

Ein 25-Jähriger aus dem Siegerland wird seit gut zwei Wochen von Freunden und seinem Fußballverein vermisst. Zuletzt soll er in Dortmund gewesen sein.

Siegen/Dortmund. Hundertfach ist das Bild des 25-jährigen Siegerländers in den sozialen Netzwerken bereits geteilt worden. Freunde und Fußballvereine suchen bereits seit gut zwei Wochen verzweifelt nach dem Mann, der offenbar nach einem Aufenthalt in Dortmund am 19. November spurlos verschwunden ist. „Er wollte am Samstag in Richtung Dortmund, seitdem haben wir nichts mehr von ihm gehört“, heißt es in einem der Aufrufe. „Er wohnt im Siegerland und wir hoffen, dass ihn jemand gesehen hat, da er nicht erreichbar ist und das für ihn unüblich ist.“

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Polizei ermittelt

Auch bei der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein ist der Fall seit dem 23. November bekannt. An diesem Tag habe es auch einen Einsatz in Wilnsdorf gegeben, teilte die Polizei der SZ mit. „Ein Mann gab an, den Vermissten nicht mehr erreichen zu können. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der Vermisste in den Raum Dortmund gereist sein soll“, so die Polizei. Man habe den 25-Jährigen daher zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Er wollte am Samstag in Richtung Dortmund, seitdem haben wir nichts mehr von ihm gehört.

Aufruf über Facebook

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Eine Öffentlichkeitsfahndung gibt es von Seiten der Polizei allerdings derzeit nicht, da man keine direkte Gefahr für Leib und Leben sieht. „Erwachsene, die im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte sind, haben das Recht, ihren Aufenthaltsort frei zu wählen – auch ohne es den Angehörigen oder Freunden mitzuteilen“, erklärt die Polizei.

Hohe Reichweite kann hilfreich sein

Die Fahndung nach dem dunkelhäutigen Mann mit langen lockigen Haaren und Bart findet daher momentan in erster Linie von Vereinen und Privatpersonen über soziale Medien statt. „Ein Vermisstenaufruf in den sozialen Medien kann die Persönlichkeitsrechte stark einschränken“, warnt die Polizei allerdings.

Die Weiterverbreitung einer Vermisstensuche in den sozialen Medien könne zwar grundsätzlich hilfreich sein, da dort eine hohe Reichweite erzielt werden kann, „eine Öffentlichkeitsfahndung obliegt jedoch in erster Linie den Ermittlungsbehörden“, unterstreicht die Polizei.

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