Yogalehrerin empört

Gesundheitsaspekt wird ignoriert

Corona und die Folgen: Daniela Nöll ist seit November wieder vom Lockdown betroffen.

Corona und die Folgen: Daniela Nöll ist seit November wieder vom Lockdown betroffen.

nja Freudenberg. „Yoga ist kein Sport! Yoga ist ein ganzheitlicher Übungs- und Erfahrungsweg, der sich mit den körperlichen, emotionalen und geistigen Ebenen der Menschen beschäftigt. Die Politik sollte endlich die gesundheitsrelevante Wirkung anerkennen.“ Daniela Nöll hat in ihre Qualifizierung zur Yogalehrerin laut Berufsverband der Yogalehrenden und der europäischen Yogaunion viereinhalb Jahre und jede Menge Herzblut investiert. Sie lehrt auch Achtsamkeit – und fühlt sich und ihren Berufszweig derzeit komplett missachtet. Denn auch sie ist seit November wieder vom Lockdown betroffen. Ihr Studio an der Olper Straße in Freudenberg ist seither verwaist: „Man hat uns einfach vergessen.“

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Ihre Kritik: Yoga bietet so ein großes Potenzial, den Menschen gerade auch in schwierigen Zeiten Kraft und Unterstützung zu geben. Sie unterrichtet Yoga in der Tradition von Krishnamacharya, Desikachar und Sriram, stimuliert werden dabei Körper, Atem und Geist (www.yoga.de).

Gesundheitsfördernder Aspekt von Politik ignoriert 

Der gesundheitsfördernde Aspekt werde von der Politik ignoriert. „Zu meinen Schülern zählen Menschen mit einer Krebserkrankung, mit Rücken- und Suchtproblemen."

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Die Aussage z. B. von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder über die Bedeutung der Frisur für  die Würde des Menschen machte sie fast sprachlos: „Zu mir kommen Brustkrebs-Patientinnen, die damit klar kommen müssen, dass sie gar keine Haare mehr haben!“ Zwischen den Lockdowns habe sie Gruppen halbiert: „Ich habe also doppelt so viel gearbeitet, weniger eingenommen und hatte Mehrausgaben für die Umsetzung des Hygienekonzepts. Das alles ist hier problemlos umsetzbar und besser als Monate langer Stillstand.“ Die 48-Jährige bittet um eine klare  Zuordnung von Yoga in den Bereich der physischen und psychischen Gesundheit.

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