Corona-Mutation jetzt auch in Siegen-Wittgenstein
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Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist gleich fünf Mal das mutierte Coronavirus nachgewiesen worden.
© Quelle: Pixabay
sz Siegen. Am Montag sind im Rahmen der Corona-Testungen des Kreisgesundheitsamtes Siegen-Wittgenstein fünf Fälle der britischen Mutation „B.1.1.7.“ bekannt geworden. Zuvor war es bereits in den Kreisen Olpe und Altenkirchen nachgewiesen worden. Wo die Betroffenen sich mit der Variante angesteckt haben, ist unklar. „Zwischen den fünf Fällen besteht auch kein Zusammenhang“, erläutert Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Alle fünf Fälle waren bei einer Genomsequenzierung bekannt geworden, die die Labore auf Anordnung des Bundesgesundheitsministeriums momentan bei mindestens fünf Prozent aller eingegangenen positiven Proben durchführen. Bis dann die Untersuchungsergebnisse vorliegen und den Kreisgesundheitsämtern übermittelt werden, dauert es laut Pressemitteilung in der Regel bis zu sieben Tagen. Die betroffenen Personen aus Siegen-Wittgenstein waren alle im Januar an Covid-19 erkrankt und sind bereits aus der Quarantäne entlassen worden. Das Kreisgesundheitsamt geht derzeit noch den Hintergründen aller Mutationsnachweise nach und prüft mögliche Konsequenzen.