Duell ums Bürgermeisteramt

Hilchenbach geht zur Stichwahl

Die Stichwahl um das Hilchenbacher Bürgermeisteramt läuft - wie hier in der Müsener Grundschule haben die Wahllokale noch bis 18 Uhr geöffnet.

Die Stichwahl um das Hilchenbacher Bürgermeisteramt läuft - wie hier in der Müsener Grundschule haben die Wahllokale noch bis 18 Uhr geöffnet.

js Hilchenbach. Etwas verhaltener als noch vor zwei Wochen haben die Hilchenbacher den Gang zur Wahlurne angetreten. Als einzige Kommune in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe musste die Stadt eine Stichwahl organisieren - in der ersten Runde am 13. September hatte keiner der fünf Bürgermeisterkandidaten die notwendige 50-Prozent-Hürde genommen. 

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Noch bis 18 Uhr ins Wahllokal

An diesem Sonntag entscheidet sich nun, wer den Chefsessel im Hilchenbacher Rathaus übernehmen wird, den Amtsinhaber Holger Menzel nach nur einer Wahlperiode wieder hergibt. Kyrillos Kaioglidis, Einzelbewerber mit SPD-Unterstützung, und Edelgard Blümel, parteilose Gemeinschaftskandidatin von CDU, UWG und FDP, haben es in die Endauswahl geschafft. Wer von ihnen an die Hilchenbacher Verwaltungsspitze kommt, wird sich heute Abend zeigen. Bis 18 Uhr sind die Wahllokale noch geöffnet, danach wird ausgezählt. Anders als in der ersten Runde werden übrigens die Stimmen aus der Briefwahl nicht den Wahlbezirken zugeordnet. Sie werden zentral ausgezählt, müssen also nicht erst in die Wahllokale gebracht werden.

Wird die Wahlbeteiligung geringer ausfallen?

Für die Kandidaten und ihre Unterstützer ist der Stichwahlsonntag mehr als spannend. In der ersten Runde hatte Kaioglidis die Nase vorn mit gut 45 Prozent der Wählerstimmen, Blümel lag mit etwas mehr als 35 Prozent auf Platz zwei. Entschieden war damit noch lange nichts. Es wird sich zeigen müssen, wer seine Wähler auch ein zweites Mal mobilisieren und vielleicht auch zusätzliche Unterstützer für sich überzeugen konnte in den vergangenen beiden Wochen. Fraglich ist derzeit auch, ob die relativ gute Wahlbeteiligung vom 13. September (sie lag etwas über 60 Prozent) diesmal wieder erreicht wird. Am Vormittag, so berichteten Wahlvorstände vor Ort, war es noch deutlich ruhiger als vor zwei Wochen.

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Keine Wahl-Show im Ratssaal

Wie schon beim ersten Kommunalwahlsonntag wird es keine Zusammenkunft im Rathaus geben - wegen der Corona-Pandemie wird darauf verzichtet. Die beiden Kandidaten werden die Wahlergebnisse also nicht vor großem Publikum verfolgen.

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