Erndtebrück im Kreis am schlechtesten versorgt

Breitbandausbau in Hilchenbach verzögert sich

Der Breitbandausbau im Stadtgebiet von Hilchenbach kommt nicht so recht voran.

Der Breitbandausbau im Stadtgebiet von Hilchenbach kommt nicht so recht voran.

ihm Hilchenbach. Es hakt und holpert weiter: Der Breitbandausbau im Stadtgebiet von Hilchenbach für die „weißen Flecken“ ist noch immer nicht am Start. Die CDU-Fraktion bekam auf einen entsprechenden Fragenkatalog am Mittwoch im Hauptausschuss zwar Antworten, aber keine Termine genannt. Es habe Verzögerungen bei der Ausschreibung des Breitbandausbaus gegeben, teilt die Stadtverwaltung mit.

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Alle Angebote fehlerhaft

Diese Ausschreibung erfolgt in der Regie des Kreises. Dabei hätten die Bieter „viele Anpassungswünsche“ gehabt. Deswegen habe man den Submissionstermin verschieben müssen. Sonst wäre „kein Angebot eines großen Telekommunikationsunternehmens erfolgt“. Als dann im Oktober die Angebote auf dem Tisch lagen, seien alle „fehlerhaft“ gewesen. „Somit musste die Ausschreibung auf den vorigen Stand zurückversetzt werden, und ein neuer Submissionstermin wurde für den 29. Januar angesetzt.“ Zu diesem Termin hätten mehrere Firmen geboten, eine Entscheidung gebe es noch nicht.

Anschlüsse eigenwirtschaftlich bauen

Parallel zum geförderten Ausbau sollen Anschlüsse auch eigenwirtschaftlich gebaut werden, wenn sich in einem Stadtteil genügend Interessenten finden, die sich anschließen lassen wollen. Das beauftragte Unternehmen werde eine Quote nennen, wie viele Anschlusswillige es in dem betreffenden Gebiet mindestens braucht Hier sieht die Stadtverwaltung ihre Aufgabe im „Zusammenführen von Interessen“. Die CDU-Frage nach konkreten Terminen für den Breitbandausbau in Hilchenbach blieb unbeantwortet, weil noch nicht feststeht, wer den Zuschlag bekommt. Wenn es soweit ist, kommt offenbar auch auf die Ortsvorsteher im Rahmen der „Vorvermarktung“ Arbeit zu. Wo wird genau gebaut? Die Stadt gehe davon aus, dass „alle unterversorgten Bereiche laut Förderrichtlinie berücksichtigt werden“.

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Erndtebrück am schlechtesten versorgt

Der Gigabit-Atlas NRW verzeichnet für Hilchenbach eine mittelprächtige Versorgungslage, verglichen mit den anderen Kommunen des Kreises. 58 Prozent der Anschlussnehmer verfügen über mindestens 1 Gigabit/s, ein Viertel liegt zwischen 100 und 400 Mbit/s, 16 Prozent können mit 30 bis 100 Mbit/s rechnen. Am schlechtesten im Kreis ist Erndtebrück versorgt: Nur 10,5 Prozent sind auf der Schnellspur der Datenautobahn mit mehr als 1 Gigabit/s unterwegs.

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