Stadt stellt Bebauungsplan auf

Keine Schonfrist für Lützeler Heide

Die Stadtverordneten hatten in kurzer öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet „Lützeler Heide“ aufzustellen.

Die Stadtverordneten hatten in kurzer öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet „Lützeler Heide“ aufzustellen.

js Hilchenbach. Die Lützeler Bürger, die sich am Mittwoch auf dem Besucherbalkon des Hilchenbacher Ratssaals eingefunden hatten, konnten schnell wieder nach Hause gehen an diesem Mittwoch. Die Stadtverordneten hatten in kurzer öffentlicher Sitzung bei fünf Gegenstimmen mehrheitlich beschlossen, den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet „Lützeler Heide“ aufzustellen. Die von 162 Unterschriften getragene „Blitzaktion“ aus dem Hilchenbacher Höhendorf mit der Bitte, diesen Beschluss zu vertagen, brachte damit nicht den erhofften Erfolg.

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Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis und Baudezernent Michael Kleber beschwichtigten und sprachen von einem Missverständnis, was die Öffentlichkeitsbeteiligung in diesem Verfahren angehe. Kleber skizzierte die üblichen Schritte auf dem Weg zu einem Bebauungsplan. Mit dem jetzigen Aufstellungsbeschluss stehe das Verfahren ganz am Anfang, mehrfach werde es zu späteren Zeitpunkten noch die Möglichkeit geben, Bedenken zu äußern und Einwendungen zu erheben.

Volles Vertrauen in Verwaltung

Annette Czarski-Nüs (Grüne) fühlte sich bei Klebers Kurzreferat von „Paragrafen erschlagen“ und sah keinen Grund dafür, warum dieser Beschluss nicht in die nächste Ratssitzung verlegt werden könne. Ulrich Bensberg (UWG) pflichtete ihr bei. Dieser Schritt sei zu voreilig. Lukas Debus (SPD) hingegen zeigte volles Vertrauen in die Verwaltung. „Wir werden das Verfahren aber kritisch beobachten und Einwendungen verantwortungsvoll abwägen.“

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Wie berichtet, möchte sich ein Kunststoffbetrieb, der das Speditionsgelände am Lützeler Ortseingang gekauft hat, auf einem Nachbargrundstück an der Eisenstraße – direkt jenseits Bahnschienen – erweitern. Naturschutzverbände und Bürger machen sich Sorgen um die Zukunft der Magerwiese und Beeinträchtigungen durch den erweiterten Betrieb. Die Unterzeichner des offenen Briefs hatten um mehr Zeit und Informationen gebeten.

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