Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit

SMS group zieht großen Auftrag an Land

SMS Concast ist eine strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Synhelion eingegangen und investiert in eine Anlage zur Umwandlung von Solarenergie in flüssigen Treibstoff. Unser Bild zeigt eine Testanlage von Synhelion in Spanien mit einem 1000 qm großen Solarfeld zur Entwicklung und Erprobung der solaren Brennstofftechnologie in mittelgroßem Umfang.

SMS Concast ist eine strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Synhelion eingegangen und investiert in eine Anlage zur Umwandlung von Solarenergie in flüssigen Treibstoff. Unser Bild zeigt eine Testanlage von Synhelion in Spanien mit einem 1000 qm großen Solarfeld zur Entwicklung und Erprobung der solaren Brennstofftechnologie in mittelgroßem Umfang.

sz Dahlbruch/Düsseldorf. Das Jahr 2021 endet für die SMS group mit einem großen Auftragseingang: HME (Hailiang Metal Europe) hat eine viersträngige vollkontinuierliche horizontale Gießanlage für Messingbolzen bestellt. Die neue Anlage, eine der größten Stranggießanlagen für Kupferlegierungen weltweit, wie es in der Pressemitteilung heißt, wird eine vorhandene vertikale halbkontinuierliche Gießanlage am Standort Serravalle (Italien) ersetzen. Die Produktionskapazität liegt bei bis zu 150.000 Jahrestonnen.

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Die Gießanlage wird Pressbolzen aus Messing mit Bolzendurchmessern von 245 bis 400 Millimetern für die weitere Herstellung von Profilen über das Strangpressverfahren produzieren. „Unser Gesamtpaket von Anlagentechnik über die Automation bis hin zur Digitalisierung hat HME überzeugt“, sagt Dr. Thomas Winterfeldt, Executive Vice President Forging Plants. Mitgeliefert wird das „Basispaket Digitalisierung“, bestehend aus SMS-Metrics (Prozessdatenerfassung) und Smart Alarm (Anlagenfehlerüberwachung). Die Inbetriebnahme der neuen Stranggießanlage ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant.

SMS group setzt auf klimaschonende Produktion

Unterdessen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit und klimaschonende Produktion bei dem heimischen Anlagenbauer immer mehr an Bedeutung. Die SMS group und das zu ihr gehörende Unternehmen Paul Würth hat zusammen mit dem Stahl- und Bergbaukonzern Metinvest ein „Memorandum oft Understanding“ unterzeichnet. Ziel dieser Erklärung ist, die Emissionen der Eisen- und Stahlherstellung zu reduzieren,

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Die Unterzeichner wollen gemeinsam neue, zukunftsweisende Technologien sowohl für die Eisen- und Stahlherstellung als auch für nachgeschaltete Prozesse entwickeln und testen. Für konkrete Projekte, die aus den Sondierungsgesprächen hervorgehen, sollen weitere Kooperationsvereinbarungen und Verträge geschlossen werden, teilt SMS mit.

SMS group bekommt Auftrag für neues Werk in den USA

Der Auftrag für ein neues Werk zum Multimetall-Recycling hat die Aurubis AG der SMS group erteilt. Das Werk soll in Augusta (US-Bundesstaat Georgia) entstehen. Baubeginn ist im Sommer 2022, die Inbetriebnahme soll im ersten Halbjahr 2024 erfolgen. Rund 90.000 Tonnen komplexe Recyclingmaterialien werden jährlich verarbeitet. Die SMS group liefert dazu auch die Technologie „Top Blown Rotary Converter“ zur Rückgewinnung von Kupfer, Nickel, Zinn, Zink, Edelmetallen und Metallen der Platingruppe.

Im Dezember kam aus der Firmenzentrale noch die Meldung eines Invests: Gemeinsam mit dem europäischen, in Schweden ansässigen Investor Altor Fund V hat die SMS group eine Vereinbarung zur Übernahme von 50 Prozent der Anteile an dem globalen Industrieservice-Unternehmen Kaefer-Isoliertechnik GmbH & Co. KG unterzeichnet. Die übrigen 50 Prozent bleiben im Besitz der Eigentümerfamilie von Kaefer.

SMS group beteiligt sich an Kaefer-Isoliertechnik

Kaefer ist ein führender Anbieter von Dienstleistungen und Lösungen für die Industrie mit einem Jahresumsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und mehr als 30.000 Mitarbeitern weltweit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bremen blickt auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurück. „Mit der Investition will die Eigentümerfamilie von SMS ihr Geschäftsportfolio erweitern und am stetig wachsenden Markt für industrielle Dienstleistungen teilhaben“, erklärt das Unternehmen. Darüber hinaus wollten beide Partner Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Zukunftsfeldern wie Dekarbonisierung, Digitalisierung, Energiewende oder Flüssigerdgas-Technologie ausloten.

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