288 Unterschriften gesammelt

Finger weg vom Zimmerseifen

Die geplante Bebauung des Zimmerseifen zwischen Kreuztal und Ferndorf stößt auf Widerstand.

Die geplante Bebauung des Zimmerseifen zwischen Kreuztal und Ferndorf stößt auf Widerstand.

sz/nja Kreuztal.  288 Unterschriften gegen das geplante Baugebiet im Zimmerseifen haben Kritiker gesammelt und Kreuztals Bürgermeister übergeben. Sie stammen aus dem nächsten Umkreis des Zimmerseifen. Das Gebiet zwischen Ferndorf und Kreuztal dient zurzeit einem Biobauern als Weide- und einer weiteren Familie als Acker- und Mähfläche. Durch den Verlust vieler Flächen durch Industrie und Wohnbebauung sowie durch den Klimawandel mit Trockenheit und Hitze werde der Ertrag von Heu und sonstigem Futter immer knapper, was zu existenziellen Problemen für die Landwirte führen werde, heißt es dazu in einer Mitteilung. Diese Flächen seien in Zeiten des Klimawandels auch wichtig für die Frischluftzufuhr der Innenstadt und der Wasseraufnahme – gerade bei Starkregenereignissen. Ferner diene der Zimmerseifen vielen „Innenstädtern“ zur Naherholung. Um Wohnraum zu schaffen wären aus Sicht der Unterzeichner Areale wie die jetzige Parkfläche an der Roonstraße eine gute Alternative und zur Bebauung mit Mehrfamilienhäusern geeignet. Eine Tiefgarage könne die wegfallende Parkmöglichkeit kompensieren. In die Waagschale werfen die Kritiker auch die geplante Wohnbebauung auf dem östlichen Gelände der ehemaligen Firma Bender: „Es wäre hier allerdings noch zu prüfen, ob nicht auch die Fläche der neueren Halle nebst Schotterplatz durch eine Wohnbebauung genutzt werden kann – zumal sich hierfür bislang scheinbar kein Interessent gefunden hat.“

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