Arbeitsgemeinschaft in Kreuztal "auf Tour"

Crombacher Weihnachtsmarkt im Taschenformat

Voll gepackte Kisten und Kartons für den alternativen Crombacher Weihnachtsmarkt.

Voll gepackte Kisten und Kartons für den alternativen Crombacher Weihnachtsmarkt.

nja Kreuztal/Krombach. „Essen und trinken für den guten Zweck!“: Mit diesen Worten lockten am Donnerstagmorgen Brigitte Lindenschmidt und Ulla Möllemann vom Team des Crombacher Weihnachtsmarkts die Kunden durch das nass-kalte Grau des ungemütlichen Wintertages zu ihrem „Büdchen“ vor dem Kreuztaler Rathaus. Es war Tag 2 der „Tournee“, mit der die ehrenamtlich Aktiven der Krombacher Arbeitsgemeinschaft es tatsächlich schaffen, auch in Corona-Zeiten ihren völlig unkommerziellen Adventsmarkt – zumindest im „Taschenformat“ – zu realisieren: auch an den nächsten beiden Donnerstagen morgens auf dem roten Platz in der Stadtmitte, im Rahmen des Wochenmarkts. „Wie schön, dass ihr das ermöglicht. Vielen Dank dafür“, freute sich eine Kreuztalerin und langte bei Plätzchen und Eierlikör ordentlich zu. Eine Seniorin drückte Brigitte Lindenschmidt einen Geldschein in die Hand: „Ich spende nur. Ich habe selber gebacken“, lehnte sie ein Dankeschön-Kekstütchen ab. Dies ist kein Einzelfall.

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Deko und Nützliches für den guten Zweck

Nebenan boten Heike Schnerr und Anja Dilthey Dekoratives und Nützliches für die gute Sache an: vom Baumschmuck über Grußkarten bis zum genähten Mund-Nasen-Schutz alles Unikate – in ungezählten Stunden von vielen Freiwilligen in Handarbeit hergestellt. „Es ist so ein tolles Projekt, weil viele Menschen für die gute Sache an einem Strang ziehen“, freute sich Heike Schnerr. In den Genuss der Einnahmen kommen in diesem Jahr, wie berichtet, der Caritasverband Siegen-Wittgenstein mit seiner Aktion „Hörst Du mich?“, der Pflegekreis Wilnsdorf und die Kreuztaler Beratungsstelle „Für Mädchen in Not“.

Mehr Plätzchen mussten her

Nicht erst Mittwochnachmittag wurde Hand in Hand gearbeitet, als vor dem Wohnhaus von Thomas Haub ein Anhänger mit all den Leckereien und Zeugnissen handwerklichen Geschicks gefüllt wurde: Es ging zu wie im Taubenschlag. Am vergangenen Samstag schon war besagter „Plan B“ der Crombacher AG vor dem Möbelhaus Leber in Krombach so gut angenommen worden, dass flugs nachproduziert werden musste. Plätzchen und Nussecken „waren nahezu ausverkauft“, sagte Haub. Eine „Warn-(Whats-)App“, das Wortspiel mag erlaubt sein, machte die Runde, sodass die Backöfen wieder heiß liefen. „Eine Krombacherin hat auch sofort wieder Marmelade gekocht und uns 40 Gläser geliefert. Anderes, wie den Marsala, haben wir direkt rationiert, damit nicht der ganze Bestand am ersten Tag ausverkauft war“, so Haub.

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Socken gehen nach Australien

Wie viele Nussecken bislang im Hause Schreiber gebacken und in Schokolade getunkt wurden, wurde nicht verraten. Die beliebten Krombacher Stricksocken werden sogar bis nach Australien verschickt: In Zeiten der Ungewissheit ist es schön, eine Tradition wie den Crombacher Weihnachtsmarkt mit all seinen Annehmlichkeiten erleben zu dürfen. Chancen dazu gibt es am 10. und 17. Dezember, während des Wochenmarkts, wenn die Kreationen weiterer ehrenamtlicher Überstunden unters Volk gebracht werden.

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